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Faustball TV Unterhaugstett fährt optimistisch in den Norden

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Michael Ochner (rechts) und Robin Gensheimer tragen beim TVU in der Offensive die Verantwortung. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Der TSV Pfungstadt, TV Schweinfurt/Oberdorf und der TV Unterhaugstett vertreten die Bundesliga Gruppe Süd bei den nationalen Titelkämpfen der Faustball-Feldrunde der Männer am kommenden Wochenende in Kellinghusen. Das Trio konnte sich bei der auf Grund der Corona-Pandemie verkürzten Bundesliga-Feldsaison relativ souverän für die DM-Endrunde qualifizieren. Die drei Vertreter der Bundesliga Gruppe Nord sind der VfK Berlin, der VfL Kellinghusen und die Berliner Turnerschaft.

"Unser Ziel ist es, endlich die schon seit langem ersehnte Medaille bei einer deutschen Meisterschaft abzuholen", sagt Sebastian Buck, Pressesprecher des TV Unterhaugstett. Der Zuspieler ist ein echtes Eigengewächs des TVU. Er gehörte zusammen mit Stefan Koch noch dem A-Jugend-Jahrgang an, der unter anderem mit dem ehemaligen Nationalspieler Christian Erlenmayer vor vielen Jahren den TV Unterhaugstett in der Bundesliga Gruppe Süd etabliert hat und auch 2014 zum bislang letzten Mal an einer DM teilgenommen hat. Was heute an Faustball-Infrastruktur im Industriegebiet in Unterhaugstett zu finden ist, dafür war diese Generation beim TVU mit ausschlaggebend.

Bevor der eine oder andere Akteur jedoch in die zweite Reihe zurücktritt, soll bei diesen deutschen Meisterschaften nochmals angegriffen werden. "Ganz klar, am TSV Pfungstadt führt kein Weg vorbei", sieht Buck den Titel aber eigentlich schon als vergeben an.

Fast alles möglich

Hinter dem Rekordmeister mit seinem überragenden Nationalschlagmann Patrick Thomas erscheint aktuell aber alles möglich. In Zeiten der Corona-Pandemie sowieso, denn allen Mannschaften fehlt der Spielrhythmus aus der Bundesliga. "Wenig Dynamik und viele kleine handwerkliche Fehler", hatte Alfred Gerwig, Vorsitzender der Faustballhochburg TSV Dennach, beim Spieltag der Männer auf der Anlage des TV Waldrennach ausgemacht.

Verständlich, denn 14 geplante Bundesligaspieltage lassen sich durch abgespeckte Trainingsvarianten und nur zwei Spieltage in Kurzform nicht ohne Qualitätsverlust ersetzen. Mit ein Grund, warum Sebastian Buck das erste Spiel im 740 Kilometer entfernten Kellinghusen gegen VfK Berlin als "50:50-Partie" einstuft. "Keiner kann beurteilen, wo er im Vergleich zu den Nordvereinen steht. Dazu kommt, dass sich die Berliner Mannschaft in einem Umbruch befinden", erklärt Buck. "Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen können, wird es jedoch sehr schwer für die Hauptstädter werden", kündigt der Allrounder selbstbewusst an.

Aber der Teufel steckt im Detail, genauer gesagt im Spielmodus. Denn wer das erste Spiel verliert, der kann gleich wieder die Heimreise antreten.

Unbekannter Gegner

Sollten die Unterhaugstetter aber gewinnen, stehen sie im Halbfinale gegen den VfL Kellinghusen, der etwas überraschend als Sieger aus der Bundesliga Gruppe Nord hervorgegangen ist. "Zu denen kann ich absolut nichts sagen, gegen die haben wir noch nie gespielt", stellt Buck zu einer möglichen Halbfinalpaarung fest. Personell gesehen kann der TVU aus dem Vollen schöpfen. "Alle Spieler sind einsatzbereit und freuen sich auf einen Einsatz bei der deutschen Meisterschaft", hat TVU-Trainer Alexander Bäuerle die Qual der Wahl.

In der Defensive und im Zuspiel kann er zwischen Buck, Markus Katz, Stefan Koch, Christian Lörcher, Ingo Lochmahr und Luca Egger auswählen. Anders sieht es im Angriff aus, da tragen Michael Ochner und Robin Gensheimer alleine die Verantwortung.

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