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Faustball TV Käfertal ist nicht zu bremsen

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Schlagmann Nick Trinemeier (rechts) – hier im Duell mit Michael Ochner – war einmal mehr der spielentscheidende Mann beim aktuellen Tabellendritten aus Käfertal. Foto: Kraushaar

Zum Auftakt ihres Doppelspieltag kassierten die Bundesliga-Faustballer des TV Unterhaugstett gegen den Tabellendritten TV Käfertal eine klare 1:5-Niederlage.

TV Unterhaugstett – TV Käfertal 1:5. Vor exakt 55 Zuschauern erwischten die Unterhaugstetter einen guten Start und zwangen den Tabellendritten und hohen Favoriten aus Mannheim im ersten Durchgang in die Verlängerung und konnten beim Stand von 14:14 den letzten Ballwechsel für sich zum Satzgewinn und der 1:0- Führung entscheiden.

Im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Nick Trinemeier kam immer besser im Angriff des TV Käfertal zur Geltung und lieferte im Gegensatz zu den TVU-Angreifern ein fast fehlerloses Angriffsspiel ab. Der TV Unterhaug-stett versuchte den Nationalspieler zwar aus dem Spiel zu nehmen, was phasenweise sogar recht gut gelang.

Doch so einfach ist der TV Käfertal nicht zu bezwingen. Trinemeiers Mitspieler brachen die Bälle in schöner Regelmäßigkeit zurück ins TVU-Feld, wo der Erstliga-Aufsteiger aus dem Rückschlag dann zu wenig machte. und dann von Nick Trinemeier in schöner Regelmäßigkeit die Bälle um die Ohren bekam.

Über 6:11, 5:11 und nochmals zweimal 6:11 entwickelte sich über fünf Sätze die siebte Niederlage für den Aufsteiger, der unter anderem mit Stefan Koch (Mitte) und Constantin Reutter (hinten rechts) agierte.

Am Sonntag kam der TV Unterhaugstett in Bad Liebenzell gegen Schlusslicht TSV Calw zu einem 5:3-Sieg.

TV Unterhaugstett – TSV Calw 5:3. Gut 180 Zuschauer erlebten im Faustball Keller der 1. Bundesliga Gruppe Süd zwischen dem drittletzten TV Unterhaugstett und dem Schlusslicht TSV Calw ein verrücktes Derby. Das Schlusslicht aus der Hessestadt, entgegen allen Beteuerungen im Vorfeld mit dem Schweizer Nationalspieler Raphael Schlattinger am Schlag angetreten, lag nach gut einer Stunde hoffnungslos mit  vier Sätzen zurück, als sich beim Lidl Parkplatz ein „Wunder“ anbahnte.

Die Gastgeber, mussten eigentlich im 5. Satz nur noch den Deckel drauf machen, verloren Stück für Stück ihre Linie, das Angriffsspiel ließ den nötigen Druck vermissen, im Zuspiel schlichen sich leichte Unkonzentriertheit ein. Das reichte um den Gegner aufzubauen, und bei dem wurde der Schweizer Schlagmann Raphael Schlattinger in seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause immer sicherer. Punkt um Punkt holten die Hessestäter, auch dank der guten Arbeit von Bernd Bodler am Block auf. Beim Stande von 0:4 Sätzen wurde der 5. Satz mit 11:8 gewonnen, der 6. Satz ging bei 10:10 in die Verlängerung an da mit 13:11 ebenfalls an das Schlusslicht. Die Calwer Löwen witterten plötzlich ihre Chance, beim TV Unterhaugstett machte sich die sechs Sätze vom Samstagabend bemerkbar, im 7. Satz liefen die Gastgeber über 1:3 und 4:5 bis zur 6:11 Niederlage ständig einem Rückstand hinterher. Nur ganz mutige hätten in dieser Phase noch einen Cent auf den TV Unterhaugstett gesetzt.

Das Spiel stand auf der Kippe. Ausgleich oder Niederlage war die Frage vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Alwin Oberkersch vor dem 8. Satz. Dann die totale Überraschung. Gensheimer und Ochner zum schellen 2:0, Eigenfehler im Zuspiel von Kübler, beim 0:5 nahm TSV Trainer Thomas Stoll einen Auszeit um den Rhythmus vom TV Unterhaugstett zu stören. Der faustete sich jetzt jedoch in einen Lauf. Ochner hatte von Robin Gensheimer die Angaben übernommen, der Wechsel im TVU Angriff bekam Calw gar nicht, zudem traten die eklatanten Abwehrschwächen von Lukas Gruner, Philipp Kübler und Nick Stoll wieder in Erscheinung. Das war für Erstligaverhältnisse wie in den ersten vier Sätzen einfach zu wenig, am Ende des 8. Satzes wurde der TSV Calw mit 11:3 Bällen regelrecht aus der Halle – und voraussichtlich auch aus der 1. Bundesliga geschossen.

Mit 0:18 Punkten aus neun Spielen sind die Aussichten auf den Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur, während sich Christian Lörcher für die Gastgeber in Bescheidenheit wiegte. „Natürlich war das ein ganz wichtiger Schritt, aber in trockenen Tüchern ist die 1. Bundesliga noch nicht.

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