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Faustball TSV Calw will Samba-Brasilianerinnen austanzen

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Sandra Janot und ihre Kameradinnen vom TSV Calw wollen in Salzburg zumindest ins Halbfinale. Die erste sportliche Hürde heißt SG Novo Hamburgo und kommt aus Brasilien. Foto: Kraushaar

Von Freitag bis Sonntag ist Salzburg der Mittelpunkt der Faustballwelt. Die besten Vereinsteams der Frauen und Männer kämpfen in der Mozart-Stadt beim World Tour Finale um den Titel. Die Frauen des TSV Calw erwartet eine heikle Aufgabe.

Insgesamt werden 16 Teams aus fünf Ländern – Österreich, Schweiz, Deutschland, Brasilien und Argentinien – antreten. "Es ist der wichtigste Titel, den es auf Vereinsebene im Faustball zu gewinnen gibt. Die Fans können sich auf ein Sportspektakel freuen", blickt Jörn Verleger, Präsident des Weltverbands IFA, dem Wochenende entgegen. Das Finalturnier beginnt am Freitag (10 Uhr) mit den Viertelfinalspielen der Frauen und Männer. Der Samstag und der Sonntag stehen im Zeichen der Halbfinal- und Medaillenspiele.

TSV Calw in Salzburg ohne Schlagfrau Henriette Schell

Die "Löwinnen" des TSV Calw haben sich vorgenommen, die Samba-Brasilianerinnen von SG Novo Hamburgo, ein international überaus erfahrenes Team, im Viertelfinale am Freitag auszutanzen. "Leider kennen wir unseren Gegner nur vom Zuschauen beim letztjährigen Weltpokalfinale in Vaihingen/Enz", berichtet TSV-Spielführerin Sandra Janot. Beim ersten Auftritt auf höchster Ebene hatte die Calwerinnen als Dritte ein fast schon sensationelles Ergebnis erreicht.

Ob das diesmal zu wiederholen ist? Schwierig, da Henriette Schell nicht verfügbar ist. Wer die zuverlässige Schlagfrau neben der zuletzt bei der deutschen Meisterschaft bärenstarken Stephanie Dannecker ersetzen wird, entscheidet sich erst kurz vor Turnierstart.

Ein unbekannter Gegner, eine noch unbenannte Aufstellung – für die Calwer Frauen wird es schwierig, das Halbfinale zu erreichen. "Wir gehen unvoreingenommen und auch ein Stück weit unvorbereitet in dieses Spiel, was wir allerdings nicht wirklich als Nachteil empfinden", sagt Sandra Janot, die keine Drucksituation für ihr Team sieht.

Neben den Calwer Frauen sind als ganz heiße Titelkandidaten auch die Frauen des TSV Dennach und die Männer des TSV Pfungstadt in Salzburg mit dabei.

Beim TSV Dennach lief es zuletzt in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft in Kellinghusen alles andere als gut. Erster Auftritt, erste Niederlage, das Turnier war für die erfolgsverwöhnten Faustballerinnen aus dem Neuenbürger Stadtteil zu Ende, ehe es überhaupt richtig angefangen hatte. Doch die Dennacherinnen haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass so eine "Mini-Krise" sie nicht aus der Bahn wirft. Sollten Sonja Pfrommer & Co. auch in Salzburg frühzeitig scheitern – es wäre zwar schade, aber kein Beinbruch.

Andererseits ist dem Team von Trainer Kuno Kühner durchaus eine Überraschung zuzutrauen. Bei großen Turnieren durften die Dennacherinnen in den vergangenen Jahren immer wider ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.

Großveranstaltung mit Live-TV ORF Sport+ und 250 Volunteers

Zahlreiche Print-, Online- und Funkmedien werden berichten, 250 Volunteers werden ihren Teil dazu beitragen, dass das Turniers in Salzburg ein echter sportlicher Höhepunkt wird. Am Center Court finden 1000 Zuschauer Platz.

Der Österreichische Rundfunk plant mehr als sechs Stunden Live-Übertragung in seinem Sender ORF Sport+ ein. Insgesamt nahmen mehr als 85 Frauen- und Männerteams aus elf Ländern an der World Tour mit 21 Turnieren teil. Auch dies ist ein Indiz dafür, dass der Faustballsport sich weiterentwickelt und ein breiteres Publikum erreicht.

So waren bei der letzten Europameisterschaft der Frauen elf Nationen vertreten, bei der der Männer waren es sogar 18. So viele waren es noch nie zuvor. Ziel des Weltverbands IFA ist eine weitere Professionalisierung, um die Anerkennung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu erlangen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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