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Faustball TSV Calw: Niederlage am zweiten Spieltag

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Calws Trainerin Elke Schöck (hinten) beobachtet das Zusammenspiel von Henriette Schell (rechts) und Laura Flörchinger. Foto: Kraushaar

Den TSV Calw hat es erwischt: Bereits am zweiten Spieltag der Faustball-Bundesliga der Frauen setzte es für die Löwinnen gegen den TV Eibach die erste Saisonniederlage. Auch der TSV Dennach geriet kurz ins Schwimmen.

TSV Calw

Wenig sah auf dem Sportplatz des SV Tannheim danach aus, dass der TV Eibach dem TSV Calw gefährlich werden könnte. Zwar gewannen die Eibacherinnen ihr Auftaktspiel gegen die Gastgeberinnen mit 3:1, allerdings war der SV Tannheim dicht dran, über 9:11, 7:11, 11:9 und 8:11 den Franken mehr als nur einen Satz abzuknöpfen.

Auch gegen den TSV Calw, der am ersten Spieltag beide Partien mit 3:0 gewinnen konnte, sah es zunächst düster für den TV Eibach aus. "Wir sind voll konzentriert in das Spiel reingegangen", lobte die Calwer Trainerin Elke Schöck. In den ersten zwei Sätzen (11:7, 11:8) war fast jede Angabe von Weltmeisterin Stephanie Dannecker ein Punkt. Aufgrund von sehr starker Defensivleistung von Dannecker und Henriette Schell konnten die Calwer Löwinnen im Feld enger zusammenrücken und die hart geschlagenen Bälle von Svenja Schröder abwehren. Das Zuspiel von Laura Flörchinger kam gut an die Leine und somit konnte nach Belieben gepunktet werden. Der TV Eibach wehrte sich fast gar nicht – bis zum dritten Satz.

"Leider ließen sich die Mädels davon täuschen, die Konzentration sank und die komplette Körperspannung fehlte ab dem dritten Satz", bemängelte Schöck. Der TV Eibach merkte das und kam immer besser in Fahrt. Svenja Schröder brachte die Calwer Abwehr immer mehr ins Wanken, so dass der dritte Satz mit 8:11 verloren ging. Schöck: "Eibach wurde immer stärker. Wir hatten keine druckvollen Angaben mehr und schafften es auch nicht, Svenja Schröder aus dem Spiel zu nehmen. Unsere Abwehr hatte Probleme und das Zuspiel kam nicht mehr so exakt an." Im vierten Satz kam Annika Bösch für Sandra Janot. Zwar konnten sich die Calwerinnen nochmals herankämpfen, dennoch wurde der Satz erneut mit 8:11 verloren. Im fünften Satz wechselten Dannecker und Schell die Seiten, aber es ging gleich mit zwei Angabenfehlern los. "Die anderen Angaben kamen nicht mehr druckvoll. Eibach konnte in Ruhe das Spiel aufbauen und Svenja Schröder punktete eins ums andere Mal. Es gelang überhaupt nichts mehr", bemängelte Schöck. Auch der kurze Wechsel von Dannecker in die Mitte konnte den Lauf nicht mehr unterbrechen und somit ging der fünfte Satz deutlich mit 11:4 an Eibach. Schöck: "Wir haben das Spiel zwar verloren, aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen."

Besser lief es für die Löwinnen im zweiten Spiel gegen den SV Tannheim, das klar mit 3:0 (11:7, 11:7, 11:5) gewonnen wurde. Schöck: "Es war uns sehr wichtig, in dieser Begegnung nichts anbrennen zu lassen. Henriette Schell punktete immer wieder mit starken Angaben. Die Abwehr stand wieder stabil und ließ fast keine Ball durch." Der SV Tannheim konnte zwar zwischendurch mit halblangen Bällen punkten, aber der TSV Calw stellten sich schnell darauf ein. Das Zuspiel von Lisa Kübler kam wieder an die Leine, so dass Dannecker gnadenlos punkten konnte.

TSV Dennach

Ungestreift kam hingegen Tabellenführer TSV Dennach durch den zweiten Spieltag, der beim TV Segnitz ausgetragen wurde. In den ersten beiden Sätzen des Auftaktspiels gegen die Gastgeberinnen (11:4, 11:7) wurde das Team von Trainer Kuno Kühner seiner Favoritenrolle vollauf gerecht, machte es dann im dritten Satz aber noch einmal spannend. 13 Punkte ließ der TSV Dennach das Tabellenschlusslicht machen, konnte den Satz schlussendlich aber doch mit 15:13 gewinnen.

Kurzen Prozess machte der Titelfavorit aus dem Nordschwarzwald im Anschluss mit dem TV Vaihingen an der Enz, der humorlos mit 3:0 (11:7, 11:7, 11:4) besiegt wurde.

 
 
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