Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Faustball Starker Auftritt von gleich vier Nationalspielern

Von
Raphael Schlattinger, Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, mit einer spektakulären Rettung Foto: Fabio Baranzini / Swiss Faustball Foto: Schwarzwälder Bote

Schweiz – Deutschland 3:4 (9:11, 10:12, 11:8, 11:5, 8:11, 12:10, 5:11). Drei Spieler des TSV Calw und ein Waldrennacher waren beim Test-Länderspiel der Faustballer in der Schweiz im Einsatz. 450 Zuschauer erlebten bei besten Bedingungen in Schlieren, Kanton Zürich, ein spannendes Kräftemessen der Faustball-Männer aus der Schweiz und Deutschland.

Beim Test-Länderspiel trafen zwei Mannschaften aufeinander, deren Trainer im "Corona-Übergangsjahr" ein wenig ausprobierten. Die Schweizer unter Oliver Lang brachten neue "Nati"-Spieler zum Einsatz.

Wenig A-Kader-Erfahrung

Olaf Neuenfeld, Trainer der deutschen Nationalmannschaft, stellte um Kapitän Fabian Sagstetter (TV SW-Oberndorf) vor allem auf Männer aus den süddeutschen Vereinen ohne große A-Kader-Erfahrung – darunter Philipp Kübler und Dennis Gruber vom TSV Calw, die jeweils ihr zweites Länderspiel bestreiten durften und dabei eine gute Figur abgaben. Auch mit dabei war Oliver Kraut vom TV Waldrennach, der sein Debüt gab.

Gut aufgelegt war auch Raphael Schlattinger, der auf schweizer Seite seit einigen Jahren als Linksschläger konkurrenzlos ist und diesmal seine Mannschaft als "Captain", als Spielführer, auf den Rasen führen durfte. Er hatte bereits an den drei Tagen zuvor jeweils gegen Österreich gespielt, doch Müdigkeit war dem 26-Jährigen nicht anzumerken. Er hielt die Schweizer, wie schon gegen Österreich, am Ende einer intensiven Woche mit starken und erfolgreichen Aktionen am Leben, auch wenn es nicht zu einem Sieg reichte. 2:4, 3:4 und 2:4 gegen die Austria-Mannen, wobei das knappste Spiel erst mit 14:15 im letzten Satz verloren wurde, und 3:4 auch gegen Deutschland. Zu schwach waren vor allem die Schweizer Abwehr und das Zuspiel.

Lange Länderspielpause

Anders bei Weltmeister Deutschland, der das erste Länderspiel seit elf Monaten bestritt. Gleich fünf Sätze gehörten Philipp Kübler, der sich einmal mehr für weitere Einsätze empfahl – ebenso wie dem Waldrennacher Kraut, der bei seinem A-Kader-Debüt seine Abwehrseite solide und manchmal spektakulär verteidigte. Dennis Gruber, neben Schlattinger der Calwer Zweitangreifer, zeigte mit starken Aktionen, welches Potenzial er besitzt. Er durfte drei Durchgänge lang spielen.

Nach zwei knappen Satzgewinnen für Deutschland auf dem Schlierener Sportplatz Unterdorf drehte vor allem Schlattinger auf, den Eidgenossen gelang der Ausgleich zum 2:2 und später nach einem hart umkämpften Satz zum 3:3. Dann aber jubelten die Gäste. Für den Schweizer Mittelmann Silvan Jung machte die Abwehrleistung der Deutschen den Unterschied aus: "Sie haben einige Bälle großartig ausgegraben." Und Bundestrainer Olaf Neuenfeld zeigte sich "sehr zufrieden", zumal der feuchte Boden und die nicht optimale Sicht bei Flutlicht vor allem die Abwehrarbeit erschwerte.

Fotostrecke
Artikel bewerten
1
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.