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Faustball Siegertrophäe bleibt für immer in Dennach

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So sehen Siegerinnen aus: Das Team des TSV Dennach wurde in Laakirchen seiner Favoritenrolle gerecht. Foto: ASKÖ Laakirchen Papier

Sie sind echte Faustball-Heldinnen, die Spielerinnen des TSV Dennach. Mit dem 4:2-Finalsieg im österreichischen Laakirchen gegen die Mannschaft des Gastgebers sicherten sich die Dennacherinnen zum fünften Mal in Folge den Europapokal in der Halle.

Rechnet man die vier Titelgewinne in den Sommerrunden dazu, kommen die Dennacher Frauen auf jetzt neun Europacupsiege. Der große Wanderpokal, der wandert jetzt nicht mehr. Nach fünfmaligen Gewinn des Europa-Cups in der Halle bleibt die Trophäe jetzt in Dennach.

"Wahnsinn", kommentierte Lena Wahl unmittelbar nach der Rückkehr am Sonntagabend den Erfolg des Teams aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil. "Wir waren natürlich Favorit, aber wir haben auch gewusst, dass es schwer wird. Aber wir wollten das Ding unbedingt wieder mit nach Hause nehmen, und wir haben es tatsächlich wieder mal gepackt. Es war eine tolle Mannschaftsleistung."

"Das war in meiner Amtszeit als Trainer die bis jetzt beste Leistung", so Trainer Kuno Kühner zur Vorstellung seiner Mannschaft im Finale gegen ASKÖ Laakirchen.

Sein Vorgänger Rudolf Reuster, der die Dennacherinnen zuvor zu einigen Titeln auch auf europäischer Ebene geführt hat, war mit seiner Frau zum Turnier angereist und einer von insgesamt acht Dennacher Fans im rund 500 entfernten Laakirchen in der Nähe von Linz in Oberösterreich.

"Am Anfang hat man nur die Fans aus Laakirchen gehört. Die haben eine Riesenstimmung in die Halle gebracht. Aber mit der Zeit sind die dann bedeutend ruhiger geworden", so Kuno Kühner. Nur zu gut weiß er, dass bei einem solchen Erfolg gewöhnlich die Schlagfrauen im Blickpuukt stehen – und beim TSV Dennach ganz besonders Sonja Pfrommer. Doch Kuno Kühner weiß sehr wohl, wie wichtig in so einem Turnier eine gut funktionierende Abwehr ist und hebt diese auch speziell hervor: "Die haben einen tollen Job gemacht."

Finale: TSV Dennach – ASKÖ Laakirchen Papier 4:2 (11:7, 8:11, 11:8, 11:9, 6:11, 11:5). "Das ist eine ganz starke Mannschaft", so Kuno Kühner über den vielfachen österreichischen Meister. Er wusste genau, was auf seine Mannschaft zukommen würde, zumal das Publikum praktisch geschlossen hinter dem Team aus Laakirchen stand und fast jeder Punkt der Einheimischen frenetisch bejubelt wurde. Da galt es auf Dennacher Seite in erster Linie Ruhe zu bewahren.

Der TSV Dennach begann stark und gewann den ersten Durchgang sicher 11:7. Das Team aus Laakirchen, das mit der Endspielteilnahme sein Soll bereits erfüllt hatte, fand im zweiten Satz besser ins Spiel. den Griff zu bekommen. In der mit rund 400 Zusehern vollen Halle entwickelte sich eine Stimmung, wie sie der Hallen-Faustball der Frauen noch selten erlebt hat. Blocksituationen wie im Herrenfaustball rissen die Zuseher zeitweise von den Sitzen. Nach vier Sätzen – in den Durchgängen drei und vier war es sehr knapp – war der TSV Dennach klar auf Titelkurs, doch die Heimmannschaft bäumte sich erneut auf und ließ die Hoffnung auf den Finalsieg mit dem Gewinn des fünften Satzes weiter lebenweiter leben. Letztlich war der Titelverteidiger in einigen auch entscheidenden Situationen abgeklärter. Die Einwechslung von Fenja Stallecker im sechsten Satz auf Seiten des TSV Dennach brachte dann die Entscheidung in dieser hochklassigen Partie.

Am Ende eines harten Kampfes waren beide Teams glücklich. Der TSV Dennach feierte erneut den Titelgewinn. Für das Team aus Laakirchen glänzt die Silbermedaille wie Gold.

Halbfinale TSV Dennach – TV Eibach Nürnberg 4:0 (11:8, 11:4, 11:6, 15:13). Eine gewisse Anfangsnervosität war sicherlich da, diese war aber schnell abgelegt. Anfangs mussten beiden Teams mit der für sie ungewohnten Halle zurechtkommen, mit Fortdauer der Begegnung kristallisierte sich die Mannschaft um Schlagfrau Sonja Pfrommer als abgeklärter und kompakter heraus. Letztlich hatte der TV Eibach, Zweitplatzierter der deutschen Meisterschaft in der vergangenen Hallensaison hinter dem TSV Dennach, keine Chance. Erst gegen Spielende entwickelte sich ein spannender und attraktiver Schlagabtausch, bei dem auch die 19-jährige Eibacher Schlagfrau Svenja Schröder oft in Jubel ausbrechen konnte. In der Verlängerung hatte nach Abwehr eines Satzballes beim Stand von 12:13 aber doch wieder der deutsche Meister das bessere Ende auf seiner Seite.

Europacupsieger-Team TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Fenja Stallecker, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Laura Schinko, Tabea Kälber, Elena Kull.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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