Das TVU-Team freut sich auf viele Zuschauer. Foto: Albert M. Kraushaar

Letzter Heimspieltag für die Faustballfrauen des TV Unterhaugstett, und der hält nochmals ein Bonbon für die Zuschauer in der Bad Liebenzeller Sporthalle bereit.

Nach den Paarungen des Tabellensechsten TV Unterhaugstett gegen den Tabellenletzten TV Schweinfurt/Oberndorf und der Begegnung TSV Calw (Rang fünf) gegen das Schlusslicht kommt es zum Prestigeduell zwischen dem TVU und dem TSV Calw.

 

Ein Derby mit ganz besonderer Note, zumal aktuell beide Mannschaften jeweils 12:12 Punkte auf ihrem Konto haben, die Hessestädterinnen jedoch nach zwölf Spielen die um zwei Sätze bessere Einzelbilanz besitzen.

Es gibt ein Wiedersehen

TVU gegen TSV Calw, das ist aber auch ein Wiedersehen mit zwei Unterhaugstetter Leistungsträgerinnen, die mit großen Ambitionen nach Calw gewechselt waren. Zuspielerin Nadine Maisenbacher schon im Vorjahr, im letzten Jahr folgte Abwehrspielerin Patricia Lebherz.

Durch die Verletzungspause der Calwer Hauptangreiferin Henriette Schell haben sich die Träume, weiter ein Teil der ersten Drei mit dem TV Segnitz und dem TSV Dennach zu sein, in Luft aufgelöst.

Aktuell ist „Mittelfeld“ angesagt, wer am Sonntag zwei Siege einfahren kann, der kann zumindest den Blick noch nach vorne richten. Das gilt vor allem für die Calwer Frauen, die am Schlusstag (1. Februar) mit den Spielen gegen den TV Ötisheim und den TV Stuttgart-Stammheim das deutlich leichtere Restprogramm vor der Brust haben.

Das ist der Schiedsrichter

Kein geringerer als DFBL-Bundeslehrwart Rainer Frommknecht (Waibstadt) wird am Sonntag das Derby zwischen den beiden Vereinen leiten, die in der Bundesliga Süd fast in Sichtweite voneinander entfernt liegen. Das Hinspiel endete zwar mit einem 3:0-Sieg für den TSV Calw, die drei Sätze (13:11 / 11:7 /11:9) waren jedoch hart umkämpft.

Spannende Duelle

Dabei waren sich Fenja Stallecker, Leonie Pfrommer, Patricia Lebherz, Nadine Maisenbacher und Samantha Lubik auf Seiten des TSV, und Joleen Wenzdorfer, Vera Sauerbrunn (Angriff), Nienke Maisch, Julia Sauerburnn und Maren Treuheit (Abwehr) gegenübergestanden.

An dieser Konstellation dürfte sich auch am Sonntag (11 Uhr) nicht viel ändern. Damit bleibt vor dem Derby die Frage im Raum, wer die richtigen Schlüsse aus dem Hinspiel gezogen hat.