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Faustbal Henriette Schell kann das Fiasko verhindern

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Henriette Schell (Mitte) tritt das Erbe von Stephanie Dannecker an. Foto: Kraushaar

TSV Calw – SV Tannheim 3:2 (11:7, 3:11, 9:11, 11:9, 11:4). Die Fans in der Walter-Lindner-Halle atmeten tief durch: Die Faustballerinnen des TSV Calw starten mit zwei Siegen in die Bundesliga-Hallenrunde.

Dass es ohne die in dieser Bundesliga-Hallenrunde pausierende Stephanie Dannecker für den TSV Calw nicht einfach wird, hatten alle vermutet, doch mit eine Niederlage hatte am ersten Spieltag niemand auf dem Schirm. Mit einer couragierten und letztlich sehr konzentrierten Leistung wendeten die Löwinnen eine Auftaktpleite gerade noch ab.

Calws Europameisterin Henriette Schell wurde im Angriff von Lena Gengenbach assistiert, die erneut eine Hallenrunde in der Hessestadt statt beim heimatlichen TV Unterhaugstett absolviert. In der Abwehr versuchte es Trainerin Elke Schöck mit Lisa Kübler (Mitte), Leonie Pfrommer und Anna Winkler. Eine ungewohnte Kombination – und das war von Beginn an zu spüren, auch wenn vor allem Schell mit ihren sicheren Punkten für die Satzführung sorgte. Abstimmungsprobleme, ungewohnte Laufwege und zunehmende Nervosität sorgten aber dafür, dass der von den Schlagfrauen Klara Mahle und Sarah Reisch angeführte SVT Aufwind bekam. Ratlosigkeit beim Gastgeber, begeisternde Angriffe beim Gast: 1:8 lagen die Calwerinnen zurück, nur drei Ballgewinne gelangen im zweiten Satz.

Lena Gengenbach musste ihren Platz räumen, Lisa Kübler ging nach vorn. Anna Winkler, die zuvor mehrmals zu spät kam, deckte die Mitte ab und Sandra Janot ging in die Abwehr. 9:7 führten die Calwerinnen, dann schlug erneut die bärenstarke Klara Mahle zu: 9:11. Bei 8:9 im vierten Satz sahen manche schon die Auftaktpleite vor Augen, doch mit Kampf rettete sich der TSV in die Verlängerung. Im Entscheidungssatz drehten die Calwerinnen endlich so auf, wie es sich das Publikum vorstellte. Bei 6:1 wurden die Seiten gewechselt, kurz darauf machte Schell mit einem trockenen Diagonalball dem Spuk ein Ende. Trainerin Schöck: "Wir hatten mit den Kurzbällen Probleme und Henriette Schell war körperlich angeschlagen. Die Abläufe haben nicht gestimmt und wir haben keine Sicherheit ins Spiel bekommen. Gerade noch mal gutgegangen."

SV Tannheim – TV Obernhausen 3:2 (7:11, 11:8, 11:7, 8:11, 11:6). Anschließend durfte der TV Obernhausen aufs Feld. Gegen die zuvor so starken Tannheimerinnen legten die Damen aus dem Enzkreis einen überzeugenden Auftritt hin, allen voran Denise Zeiher (Mitte) und Lea-Marie Henn (Angriff). Am Ende behielt aber der Favorit die Oberhand.

TSV Calw – TV Obernhausen 3:0 (11:9, 11:8, 11:5). Auch die Calwerinnen taten sich gegen den TVO zunächst schwerer als erwartet, doch in den entscheidenden Satzphasen setzte sich die Klasse einer Henriette Schell durch. Am Ende stand ein klarer Sieg für die Gastgeberinnen zu Buche, die sich nach dem ersten Spieltag in der Tabelle hinter den satzverlustlosen TSV Pfungstadt und TSV Dennach einreihen.

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