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Faszination Sport Keine Angst vor der Eskimorolle

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Beim Kanusport-Club Villingen hat man Spaß. Foto: Schuon

Die Bilder von Olympischen Sommerspielen hat jeder im Kopf: Inmitten von tosendem Wildwasser winden sich Kajakfahrer um herunterhängende Stangen, kämpfen gegen fiese Strudel, die Kraft des Wassers und die Uhr. Kanufahren, Wettkampf- und Breitensport zugleich, faszinierend und vielseitig.

Auch der Schwarzwald-Baar-Kreis ist mit Flüssen durchzogen. Und so hat sich 1974 in Villingen-Schwenningen der Kanusport-Club Villingen gegründet. "Wir sind ein kleiner, aber dennoch sehr aktiver Verein", sagt der Vorsitzende Uli Bosch bescheiden. Er selbst ist seit vielen Jahren ein begeisterter Kanute und kommt immer wieder ins Schwärmen, wenn er von diesem Sport erzählt. Kanuwandern, Wildwasser, Kanufreestyle oder Kanukurse: Die Palette im Verein ist groß. 150 Mitglieder zählt der Verein und besonders stolz ist Bosch auf die Nachwuchsarbeit.

Kanu, das ist der Oberbegriff für Kajaks und Kanadier. Kajaks werden mit einem Doppelpaddel, den Beinen Richtung Bootsspitze und immer sitzend gefahren. Im Unterschied dazu benutzt man beim Kanadier ein sogenanntes Stechpaddel mit nur einem Paddelblatt. Man kann Kanufahren gemütlich im Sommer und bei schönem Wetter betreiben. Aber so ein richtiger Kanufahrer mag es lieber anders, ganz anders. Wenn, wie zuletzt im Januar, die Hochwasser-Pegel von Bächen und Flüssen in der Region steigen, jagt es bei den Villinger Sportlern den Blutdruck hoch.

Eine spontane Absprache im Training oder der Whatsapp-Gruppe und schon geht es sonntagmorgens auf die Breg bei Vöhrenbach. "Wir brauchen einen gewissen Wasserstand für unseren Sport, außerdem macht es bei Hochwasser erst richtig Spaß", sagt Bosch. Gegen die Kälte hilft die Bewegung und ein Neopren-Anzug. Neben der Breg nutzen die Sportler die "Wutach-Flühen" und den Neckar. Für die etwas besseren Wildwasserfahrer auch die Alb oder die "Stalleger-Schlucht" der Wutach. "Vor unserem Bootshaus am unteren Dammweg in Villingen fließt zwar die Brigach, die kann aber leider wegen des zu niedrigen Wasserstandes nur selten befahren werden", erklärt Bosch.

Das Bootshaus zählt zum ganzen Stolz des Vereins. Hier lagern die mehr als 30 Vereinsboote und alles, was man zum Kanufahren sonst noch braucht. Aber was macht den Kanusport so attraktiv? "Es ist eine Natursportart, natürlich gehört auch das Kennenlernen von Landschaften aus einer ganz anderen Perspektive dazu. Und nicht zuletzt ist es einfach der Spaß und die Action."

 
 

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Cornelia Spitz

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