Rundum zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Buchenbronner Hexen nach ihrer Veranstaltung in Hornberg am Samstag.
Nächstes Jahr feiern die Hornberger Buchenbronner Hexen das 50-jährige Bestehen. Der Hexenball am Samstag war ein gelungener Testlauf für das große Ereignis mit erweitertem Zelt und einer zusätzlichen sanitären Anlage im Außenbereich.
Rund 1000 Narren feierten ausgelassen in und vor der Stadthalle. Mit Musik, Show- und Hexentänzen ging es bis in die frühen Morgenstunden. Verschiedene DJs sorgten für Stimmung mit unterschiedlichen Musikrichtungen im Zelt, mehreren Bars und in den Kellergewölben. Auch auf der Bühne in der Halle war viel geboten. Die Gastgeber und Gastzünfte lieferten den Gästen ein abwechslungsreiches Programm. Die Buchenbronner Hexenmusik und mehrere Guggenmusiken brachten die Stadthalle zum Kochen.
Nach dem imposanten Einmarsch der Hexen in die Halle übernahm die Kindertanzgruppe der Buchenbronner den Auftakt des Abends. Die „Küken“ lernen schon ab drei Jahren bei Luisa Nicoletta und Antonia Kurz den großen Bühnenauftritt im standesgemäßen Häs. Sie wurden von den Gästen begeistert umjubelt und auch die vereinseigene Showtanzgruppe „Chicken Witches“ erntete viel Applaus.
Aus Gechingen waren die „Feuersee Hexa und Deifel“ gekommen und aus Tuttlingen „D’Wädderhäx vom Milleschdoa“, die Brauchtumstänze aufführten. Urwüchsige Aufführungen gab es zudem von den Eckwaldhexen aus Unterharmersbach und den Hexen aus dem Bühlertal.
Zwischen den Auftritten spielte Livemusik zum Abtanzen. Echte Hexenkessel-Atmosphäre verbreiteten die Guggenmusiken in der Stadthalle. Von Foxtrott bis Head-Banging ging das Narrenpublikum mit den stark rhythmisch unterlegten Klängen mit. Die Schenkenzeller „Dorfbätscher“ und „Alcaputti“ aus Tennenbronn, die „Bächleshupfer“ aus Spaichingen und die Hofstetter „Simsegräbsler“ waren in Hochform und heizten dem Publikum mächtig ein. Im proppenvollen Zelt auf dem Stadthallenvorplatz konnte Party gefeiert werden mit Rockmusik und auch in den Katakomben herrschte beste Stimmung.
Für den Verein ist es eine Marathonveranstaltung
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Besuch und dem friedlichen Verlauf des Balls“, bilanzierte Christof Breithaupt, der gemeinsam mit Markus Aberle den Verein führt. Es habe ausschließlich positive Rückmeldungen gegeben. Viel Lob gab es für die gute Organisation. Drei Holzbuden auf dem Vorplatz sorgten mit unter anderem Flammkuchen und Gulaschsuppe für die Verköstigung der Besucherscharen. Auf diese Art wird laut Breithaupt der Bewirtungsbetrieb in der Halle entzerrt. Für den Verein ist der Ball eine Marathonveranstaltung, denn in der gleichen Nacht – oder besser gesagt morgens – wird unverzüglich aufgeräumt und Zelt sowie Bauzäune abgebaut. Einige „Schaffer“ kamen erst am Sonntagmittag nach Hause.
Am Fasnacht-Sonntag eröffnen die Buchenbronner Hexen den ehemaligen Gasthof Krone gegenüber dem Rathaus und lassen das einst beliebte Wirtshaus für diesen närrischen Tag mit großem Umzug wieder aufleben. Neben Getränken wird dort auch etwas zu essen angeboten, sodass die Besucher eine gemütliche Einkehrmöglichkeit inmitten des Fasnet-Trubels haben.
Die Buchenbronner Hexen werden zudem wie gewohnt ihre Essens- und Getränkestände auf dem Bärenplatz bewirten.
Feier zu 50 Jahren
Die Buchenbronner Hexen feiern 2027 das 50-jährige Bestehen – und das soll gebührend gefeiert werden. Zu diesem Anlass wird es nach mehr als 30 Jahren in Hornberg wieder ein großes Narrentreffen geben.