Ihr eigenes Schlaraffenland präsentierten die Furtwanger Hirschkühe. Thema waren die langen Predigten von Pfarrer und Vikar ebenso wie der neue Hilfssheriff von Hermann Fengler. Foto: Stefan Heimpel

Ein Höhepunkt in der Furtwanger Saalfastnacht ist die Frauenfasnet der Frauengemeinschaft: Wieder war der Pfarrsaal bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Nach dem Motto „Im Schlaraffeland isch’s kunterbunt. Bi de Fraue im Pfarrsaal goht’s echt rund!“ verwandelte sich der Pfarrsaal durch das Bühnenbild und bunt gekleidete Närrinnen in ein Schlaraffenland.

 

Sicher ist aber: Diese beliebte Traditionsveranstaltung wäre ohne die Familie Kienzler in dieser Form kaum denkbar. Mutter Karin und die Töchter Sabine und Stefanie waren von der Vorbereitung über die Ansage bis zu Darbietungen wesentlich an der Frauenfasnet beteiligt. An diesem Abend waren die drei als Torten mit dem Motto „Aber bitte mit Sahne!“ unterwegs. Dazu gab es verschiedene Einlagen.

Foto: Stefan Heimpel

Sabine Kienzler berichtete über ihre Erfahrungen mit Männern in Paris. Doch weder mit Marmelade noch mit Remoulade konnten diese sie zufrieden stellen, sodass sie gern wieder nach Hause ging zu Speck und Eiern. Später planten die drei Werbung für die Frauenfasnet auf Tiktok oder Instagram. Und zum Abschluss des Programms verkündeten sie noch einmal verschiedene Weisheiten zu Leckereien und Diäten. So sei es eine gute Idee zur Umstellung der Ernährung: Einfach die Keksdose von der rechten auf die linke Seite des Laptop umstellen.

Heim zu Speck und Eiern

An dem Programm beteiligt waren noch viele andere Akteure. Zum Start erzählte Regina Kienzler, wie sie in Furtwangen endlich den Platz für ihr Schlaraffenland gefunden hatte in dem grandiosen neuen Siedle-Haus. Dieser Versuch endete dann aber schließlich im Knast. Für gute Laune im Saal sorgten dann die Neukircher Frauen mit ihrer Show „Oben gute Laune – unten gute Laune …“, wobei die Gäste im Saal mitgerissen wurden. Zu Gast war Pascale Lettenmayer, dieses Mal nicht als Putzfrau sondern als Köchin im Schlaraffenland.

Ebenfalls im Schlaraffenland zu Gast war Schneewitte, das in die Jahre gekommene Schneewittchen vom letzten Jahr (Barbara Weis). Um sie herum füllte sich das Schlaraffenland mit immer mehr Akteuren aus den Reihen der Hirschkühe. Thema waren die langen Predigten von Pfarrer und Vikar ebenso wie der neue Hilfssheriff von Hermann Fengler.

Leicht bekleidet

Die Tanz-Show der Stauseegarde aus Linach stand dann unter dem Motto „Tonight We Dance Through Time“ mit beliebten Tänzen von den 1920er-Jahren bis heute. Kathrin Disch und Regina Pfaff waren dann leicht bekleidet und mit Bauchladen unterwegs, um Eintrittskarten für das Schlaraffenland zu verkaufen. Und die Dance Devilz sorgten wieder für Begeisterung als „Girl Power“.

Gute Laune verbreitete auch diese Gruppe. Foto: Stefan Heimpel

Nicht fehlen durfte Andrea Klausmann in ihrer Rolle als Paula, ihre Freundin Martha war allerdings in Kur und hatte nur per Telefon Kontakt in den Pfarrsaal. Auch so konnten alle den Gesprächen folgen. So fragte Martha nach den Gästen. „Der lecker junge Vikar“ sei da, bestätigte Paula. Die Rohrbacher Frauen nahm sich das Schlaraffenland der Liebe vor mit einer Reise durch das Liebesleben. Helmut Winterhalder mit seinem Akkordeon sorgte für Stimmungsmusik.