Fräulein Meier ist eine Figur der Aasener Landfrauenfasnet. Foto:  

Die Aasener Landfrauenfasnet wird immer beliebter. Im übervollen Musikschuppen begeisterten die närrischen Damen ihr Publikum.

Inzwischen kommen dazu auch Frauen aus der Stadt ins närrische Dorf und auffällig mehr Junge und Jugendliche.

 

Männer haben dabei fast keine Chancen, einen Platz zu ergattern, es sei denn, sie gehören zur närrischen Kapelle, die wieder für den musikalischen Rahmen sorgte.

Vier Stunden Programm

Über vier Stunden ließen sich die 150 Besucherinnen durch ein abwechslungsreiches buntes Programm führen und spendeten immer wieder üppigen Beifall für witzige Vorträge und Sketche, die mit Schunkelrunden, Fasnetliedern, Publikumstänzen auf der Bühne, auch mal zum griechischen Sirtaki, aneinandergereiht wurden.

Alle Erwartungen bediente auch wieder das hundertjährige Fräulein Meier, Brigitte Hall, mit ihrem verständnislosen Blick auf die Welt von heute und ihren hintergründigen Fragen. Bettina Sass und Sieglinde Kromer nahmen das Dorfgeschehen in Augenschein und führten aasemerisch närrisch, heiter, frech und schlüpfrig mit hintergründigen Pointen durch das Programm der Frauenfasnet.

Heiter und frech

Dass das wieder so umfangreich werden konnte, dafür hatten eine Reihe von Frauen Witziges auf die Beine gestellt: etwa den Sketch „Das Schweigen der Männer“ oder das „Loblied auf Aasen“, für die es üppigen Beifall gab.

Samt Versorgung mit Getränken, Burgern und Brezeln hatte das alles wieder der Elferrat der Aasener Landfrauen arrangiert, in dem auch Heidenhofener Landfrauen engagiert sind.