Ein kurzweiliges Programm mit Tänzen und Sketchen erheitert das Publikum in Achdorf.
„Es war einmal ein verwunschenes Tal, in dem sich viele närrische Momente ereigneten“: Unter dem Motto „Märchenhaftes Tal“ fand am Fasnetsamstag der beliebte Programmabend statt.
Den Anfang machten die jungen Mädels aus dem Tal, die zu bekannten Hits der Musikgruppe Abba einen rhythmischen Tanz darboten. Auf der Suche nach der großen Liebe versuchten ledige Zwerge ihr Glück bei der Kultshow Herzblatt. Die Landfrauen bezogen sich dabei auf bekannte Persönlichkeiten und versuchten mit viel Charme, das Schneewittchen zu überzeugen.
Von Liebesschmerz geplagt
Geplagt von Liebesschmerz trafen sich Dornröschen, Schneewittchen und die Müllerstochter. Die Mitglieder des Musikvereins erzählten sich dabei über ihre unglücklichen Liebesbeziehungen zu ihren Prinzen. Nach einem dreiwöchigen Intensivkurs in der Feuerwehreliteschule kehrten die Kameraden der Feuerwehr, die von Mitgliedern des Obertalemer Narrenvereins Blindschießer imitiert wurden, völlig undiszipliniert zurück und sorgten mit ihren Darbietungen für viele Lacher.
Einen neuen Pächter für das derzeit verwaiste Haus des Gastes präsentierten die Dalemer Youngtimer. Mit Parodien präsentierte die Gruppe das Haus des Döner-Gastes und sorgte dabei für großes Gelächter im Saal. Das DRK sorgte derweil für eine Plakatsuche, während die Mitglieder der Feuerwehr einen Einblick in ihren neuerdings eingerichteten Regenbereitschaftsdienst gewährten.
Furioses Finale
Für ein furioses Finale sorgte das Männerballett des Narrenvereins, das in diesem Jahr einen Gardetanz präsentierte. Im Rahmen des Programmabends wurde Emilie Mogel für 44-jährige Vereinstreue gewürdigt. Die Ehrung für 33 Jahre erhielt Markus Keller. Stefan Bruder und Andrea Blessing gehören dem Verein seit 22 Jahren an, und Jens Mahler ist zehn Jahre Mitglied. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die kleine Besetzung des Musikvereins.