In St. Mauritius gibt es einen Fastenweg mit sieben Stationen.
Rechtzeitig zum Beginn der Fastenzeit hat Helene Endriß zusammen mit Sonja Kromer, Sabrina Otto, Gabi Heilig, Edith Friedrich und Ingrid Traub-Hotz auch in diesem Jahr einen Fastenweg in der örtlichen Pfarrkirche St. Mauritius geschaffen.
„Damit wollen wir in einer Zeit tiefer Verunsicherung, die geprägt ist von Ängsten, Krieg und Gewalt sowie dem Verfall grundlegender Werte, kleine Oasen der Besinnung und christlicher Orientierung bieten“, so Sonja Kromer, die an diesem Vormittag gerade dabei ist, den Weg in passendes Kerzenlicht zu setzen.
Entlang sieben biblischer „Ich-bin-Worte“, in denen sich Jesus nach den Texten der Überlieferung vorstellte, wird dazu eingeladen, sich mit Bedeutung und möglichen Konsequenzen dieser Bildworte für das eigene Leben zu befassen. Von „Ich bin der gute Hirte“, „Ich bin das Brot des Lebens“ über „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ bis zu „Ich bin das Licht der Welt“ oder den auf Ostern hinweisenden Worten „Ich bin die Auferstehung“ findet man im Gotteshaus verteilt sieben Oasen mit Figuren, Naturmaterialien, Bildern und Texten.
Bis Gründonnerstag
An nahezu allen Stationen gibt es zudem Gelegenheit, sich mit eigenen Gedanken einzubringen und sich bei Mitmach-Aktionen an der weiteren Ausgestaltung der Wegstationen zu beteiligen. Am Ende des Fastenwegs liegen neben dem Ausgang drehbare Mandalas zum Mitnehmen bereit. Darauf findet man verschiedene Jesusworte, die Hoffnung und Zuversicht verheißen und die Besucher durch die Fastenzeit begleiten können. Bis Gründonnerstag, 2. April, lädt der Fastenweg in der täglich geöffneten Pfarrkirche zum Besuch ein.