Unter den Geburten in den Kreißsälen des Ortenau-Klinikums waren im vergangenen Jahr 43 Zwillingsgeburten. Foto: Ortenau-Klinikum

In den Kliniken in Lahr, Offenburg und Achern sind im vergangenen Jahr insgesamt 3426 Neugeborene zur Welt gekommen.

Entsprechend dem bundesweiten Trend verzeichnet die Ortenau 2025 einen leichten Geburtenrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 2200 Neugeborene kamen in der geburtshilflichen Abteilung im Klinikum Offenburg-Kehl, mehr als 630 im Klinikum Achern und mehr als 580 im Klinikum Lahr zur Welt, heißt es in einer Mitteilung des Ortenauer Klinikverbunds.

 

Unter den Geburten am Klinikum waren 43 Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt. Das Durchschnittsalter der Mütter lag knapp über 31 Jahre. Die häufigsten Vornahmen, die nach Geburten am Klinikum 2025 vergeben wurden, waren bei Mädchen die Vornamen Emma, Marie und Mia und bei Jungen die Vornamen Leon, Paul und Emil.

„Ich freue mich über das große Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Häuser.“, betont Peter Kraemer, Medizinischer Vorstand des Ortenau Klinikums. „Die Geburt eines Kindes ist etwas ganz Besonderes - und etwas ganz Natürliches. Deshalb zählt es zur Philosophie unserer geburtshilflichen Kliniken, der Natur bei der Geburt möglichst freien Raum zu lassen“, erläutern Nelly Chamarina, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Achern, und Juliane Farthmann, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Lahr.

Leistungsfähige Intensivstation für Früh- und Neugeborene

Darüber hinaus legen die Geburtshilfen am Klinikum besonderen Wert auf eine familiengerechte Geburtshilfe. „Unser Ziel ist es, nicht nur Kinder sicher auf die Welt zu bringen, sondern Familien zu begleiten und zu stärken – mit Herz, Respekt und individueller Fürsorge für alle Beteiligten“, betont Andreas Brandt, Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Offenburg-Kehl.

Sicherheit bieten die drei Geburtshilfen laut Mitteilung des Ortenau-Klinikums vor allem durch eine enge Zusammenarbeit im Klinikverbund. So werden erkennbare Risikoschwangerschaften frühzeitig an die Frauenklinik des Klinikums Offenburg-Kehl überweisen und dort betreut. Sie kooperiert im Mutter-Kind-Zentrum eng mit der Kinderklinik, die über eine leistungsfähige und moderne Intensivstation für Früh- und Neugeborene verfügt.

Das Mutter-Kind-Zentrum ist mit seinem Beleghebammensystem, der unmittelbaren Nähe von Kreißsaal und Kinder-Intensivstation sowie der Einstufung als Perinatalzentrum Level 1 (höchste Versorgungsstufe von Schwangeren, Früh- und Neugeborenen) eine der führenden Einrichtungen dieser Art im Land.