Die bunte Truppe der Rosswälder Foto: 48GradNord PhotoGraphics

Erst Regen, dann Tanz: Wer beim Fasnetmontagsumzug in Schramberg durchhielt, wurde mit Stimmung, Farben und jeder Menge Narretei belohnt.

Oben gute Laune, unten gute Laune, rechts gute Laune . . . nicht erst, als die Jungxellen Sulgen mit ihrer rollenden Manege und dem passenden Fasnetsong durch die Talstadt zogen, herrschte in Schramberg die viel besungene närrische Hochstimmung. Die Zuschauer hatten ihren Platz am Kirchenbach gegen einen am Straßenrand getauscht und warteten gespannt auf die angekündigten 40 Umzugsteilnehmer.

 

Trockenes Plätzchen

Doch kaum hatte sich der närrische Lindwurm in Bewegung gesetzt, legte der Wind zu, der Himmel öffnete seine Schleusen – und es regnete erst einmal sprichwörtlich Bindfäden. Während sich die Funkenhexen aus Spaichingen, die Scheene Bronnerle, die Bära Datza und die Kräuter Huzeln unbeirrt durch den Regen kämpften, gaben sich einige Zuschauer geschlagen. Mit hochgeschlagenem Kragen und Regenschirm suchten sie sich ein trockenes Plätzchen. Wer jedoch durchhielt, wurde belohnt. Als die Wagenbauer Hardt (Jurassic Hardt) lautstark forderten: „Dinos woll’n euch tanzen sehen“, ließ der Regen wieder nach.

Aktive Hexen

Neben den Finsterbach-Hexen waren auch die Falkenhexen und Wurzelhexen aus Tennenbronn zu erleben, ebenso die Felsteufel und die Buraclique aus Aichhalden. Nach rund eineinhalb Stunden endete der Fasnetmontagsumzug schließlich ganz im Sinne des diesjährigen Mottos: Ente gut – alles gut.