Viel Schabernack mit den Zuschauern trieben die Schuhu-Hexen beim Umzug. Foto: Fritsche

Beim großen Umzug am Fasnetsonntag wurde die Flößerstadt wieder zur Narrenhochburg.

Auf das Seifenkistenrennen folgte der zweite Höhepunkt des Fasnetsonntag, der große Umzug. Rund 1000 Hästräger aus nah und fern erwartete dazu die Narrenzunft, um „zusammen mit dem närrischen Publikum die Fasnet im Städtle zu feiern“. Punkt 14 Uhr ging es los. Vom Aufstellungsort in der Bahnhofstraße führte der 36 Gruppen zählende Zug über die Bahnhofstraße und ein Stück der Schenkenzeller Straße bis zum Umzugsende auf dem Marktplatz, die Strecke dicht gesäumt mit begeisterten Zuschauern.

 

Zuschauer tanzen auf Stelle

Den Anfang des Zuges machten die Seifenkisten, am langen Seil von einem Traktor gezogen, gefolgt vom „Narren Gremium Schiltach“ und der Stadt- und Feuerwehrkapelle. Die spielten so flott, dass die Zuschauer am Rande sogar auf der Stelle tanzten.

Schöne Geräuschkulisse

Viel Spaß hatten die Hexen mit den Narren am Rande des Zuges, mit denen sie ausgiebig ihren Schabernack trieben, wobei viel Stroh zum Einsatz kam. Ein schöne Geräuschkulisse aus Musik von vielen Hexenwagen und lautem Rufen lag wie eine Wolke über dem Städtle. Am „Hotspot“ Stadtbrücke sagten die Moderatoren Tatjana Wiedmann und Markus Wöhrle die Gruppen und Wissenswertes über diese an. Und an zahllosen Stellen der Umzugsstrecke, dem Marktplatz und der Markthalle bewirteten Vereine und Gastronomie die vielen Hästräger und Zuschauer.