Am Rosenmontag zogen 31 Gruppen aus Musikkapellen, Guggen, Hexen und weitere Hästräger durch die Reinerzaustraße.
Pünktlich zu Beginn des Umzugs fing es an zu regnen und zwischendurch schüttete es heftig. Doch davon ließen sich weder die Narren von ihrem Treiben abhalten, noch suchten die vielen Besucher das Weite. Sie harrten an trockenen Unterstandmöglichkeiten aus, oder trotzten dem Regen.
Angeführt von der Dorfbätscher-Guggenmusik folgten die Wustele Geister, Kobalt- und Bergtalhexen aus dem Ort. Vor allem die Hexengruppen sorgten dafür, dass die Umzugstrecke einem Chaos von Stroh, Konfetti und Papierschnipseln glich.
Erstmals dabei waren die Brunnä-Hexen aus Sulgen. Die Kaffeetanten und -onkels verteilten fleißig Hochprozentiges und die Dornstettener Pestbutzen stibitzen mit ihren Streckscheren manche Kopfbedeckung. Die Bäcker der Brotberghexen-Zunft aus Rötenberg verteilten Brötchen und schoben jede Menge Besucher in ihren mobilen Backofen. Zu einem unfreiwilligen Strohbad luden die Sulgener Berghexen ein. Nochmals musikalische Unterhaltung gab es von den Eschagraba Tröder aus Alpirsbach-Rötenbach.