Gut besucht war am Wochenende die reich bestückte Narrenbörse im Haus des Bürgers. Foto: Ursula Kaletta

Obwohl sich das vergangene Wochenende sich bei niedrigen Temperaturen präsentierte, war in der Kurstadt zwei Tage lang der Fasnetgeist zu spüren und zu erleben.

Präsentiert wurde von den Fasnet-Landschaften „Hegau“ und „Hochrhein“ der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte (VSAN) ein abwechslungsreiches Programm mit dem Narrenschopffest, der Museumsnacht und der Narrenbörse.

 

Im Haus des Bürgers lockte am Samstag und Sonntag die gut bestückte Narrenbörse viele Besucher an. Hier konnte nach Herzenslust nach Artikeln für die fünfte Jahreszeit gestöbert werden. Bunte Orden in allen Größen wurden angeboten, Masken, Kopfbedeckungen, Peitschen, Fahnen, Felle, Stoffe, kleine und große Figuren sämtlicher Zünfte und vieles andere mehr. Kurzum: Ein wahres Eldorado für alle Fasnetbegeisterten.

Kein Wunder, dass auch Gruppen von Fasnetsvereinen gerne eine längere Anfahrt nach Bad Dürrheim in Kauf nahmen. „Es lohnt sich auf jeden Fall“ so war es öfter zu hören. Die Aussteller nahmen sich gerne die Zeit für beratende Gespräche.

Verlockend war auch für viele Besucher die große Tombola mit attraktiven Preisen. Als begehrter Gewinn lockte eine originale Holzmaske der Narroaltfischer 1368 Laufenburg.

Ein besonderes Highlight war am Samstagabend die Museumsnacht. Hier zog es große Besucherscharen in den Narrenschopf. Hier konnte unter anderem mit der Band „Seegau’ner“ Blasmusik vom Feinsten genossen werden. und ebenso kulinarische Köstlichkeiten sowie Barbetrieb und Tanz.

Auf dem Rathausplatz stand den Besuchern ein großes Festzelt zur Verfügung, bei flotter Blasmusik schmeckten die leckeren Bratwürste, Pommes und trotz niedriger Temperaturen auch ein kühles Getränk. Wer lieber im Freien Platz nehmen wollte, hatte dazu auch reichlich Gelegenheit. Für eine perfekte Bewirtung sorgten die Fasnetlandschaften Hegau und Hochrhein.

Aufgebaut war ein Parcours, auf dem mit einem Hexenbesen große Zwiebeln durch die Hindernisse befördert werden mussten, was den Großen und Kleinen viel Spaß bereitete. Diese hatten auch viel Freude an dem spannenden Kasperltheater.

So ging ein besonderes Wochenende, geprägt von viel Tradition, Möglichkeiten zum Austausch, viel Spaß und netten Begegnungen zu Ende.