Ein ausgiebiges Bad in der Menge nehmen die Schramberger Kleidlesträger zum Abschluss der Fasnet 2026. Foto: Fritsche

Mit dem traditionellen „Sierra Madre“ ging die Schramberger Fasnet zu Ende.

War’s das unbeständige Wetter – oder hatten die Schramberger in den vergangenen Tagen einfach schon genug gefeiert? Jedenfalls hätte der Rathausplatz zum diesjährigen Fasnetabschluss ein paar mehr närrische Fans vertragen.

 

Hansel, Narros, Brüele, Da-Bach-na-Fahrer, Elferrat und Obernarren waren jedoch zahlreich vertreten, als die Stadtmusik Schramberg den Narrenmarsch anstimmte und über die Marktstraße in Richtung Rathaus zog.

Kurz nach 16 Uhr öffneten sich dort die Türen, und die Kleidlesträger strömten nach draußen. Wie gewohnt zeigten sie sich spendabel und verteilten freigiebig Brezeln, Würste und Schokolade. In bester Fasnetslaune kümmerten sie sich um ihre Gäste und ließen sich selbst von einem hartnäckigen Graupelschauer nicht vom närrischen Bad in der Menge abhalten.

Mehr als eine Stunde lang herrschte noch einmal ausgelassene Fasnetsstimmung in der Innenstadt, ehe Zunftmeister Tobias Dold mit einem kräftigen „Narri“ zu seiner kurzen Ansprache ansetzte. Er dankte allen Helfern – und vor allem der „weltbesten“ Stadtmusik – und erinnerte daran, dass es nun genau 354 Tage bis zur nächsten Schlüsselübergabe dauern wird. Es dämmerte bereits, als die Stadtmusik ein wehmütiges „Sierra Madre“ anstimmte, die Kleidlesträger gemeinsam mit ihren Gästen Hand in Hand tanzten und ihre Fasnet verabschiedeten.