Hochbetrieb herrschte bei den Schoaf-Hexen in der Gemeindehalle in Weiler.
Der Vorsitzende der Schoaf-Hexen freute sich über den guten Besuch in der Halle. Große und kleine Hexen hatten sich zum Abstauben eingefunden. Sage und schreibe galt es, 146 Kleidungen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. Immer im Block oder als ganze Familie fand dies auf der Bühne unter den „strengen“ Augen der Mitglieder des Narrenrates statt.
Nach dem Abstauben mit einem Wedel bekamen sie, als Zeichen das alles okay war, ein kleines Fellstück an ihren Treibstock geheftet.
Im Anschluss schlug die große Stunde für acht neue Hexen. Auf der Bühne trugen sie gemeinsam die Sage der Hexen vor. Danach ging es zum Dorfbrunnen. Hier wartete eine große Menschenmenge, um dem Ritual der Hexentaufe beizuwohnen.
Nun galt es, mit etwas Überwindung ein besonders zusammengestelltes Essen zu sich zu nehmen. Dieses Prozedere überstanden aber alle mit Bravour. Einen Schluck spezielles Getränk gab es obendrein. Wieder in der Gemeindehalle angekommen, gab es einen besonderen Programmpunkt. Es gab nach ein paar Jahren wieder einen Kindertanz zu sehen. Eileen und Emmy Gönner sowie Larissa Nagel hatten diesen mit den Kindern eingeübt. Er kam bei den übrigen Hexen bestens an.
Greenhorns sind Hexen im Wartestand. 14 davon waren auf der Bühne zu sehen. Sie testen nun ein Jahr, ob sie eine vollwertige Hexe werden wollen, um dann bei der nächsten Hexentaufe im Jahr 2026 dabei zu sein. Somit setzt sich der Zugang an Mitgliedern nahtlos fort.
Auf 170 Personen angewachsen
Was 2010 mit 25 Personen begann ist bis zum heutigen Tag auf 170 angewachsen. Davon sind 50 Kinder. Zum Abschluss gab es noch einen Tanz der „Erwachsenen“ wie es Uwe Gönner formulierte. Das nächste Highlight wartet schon. Am 11. Januar steigt die siebte Village’s Dark Side Party. Eine Woche später gibt es erstmals einen Umzug in Weiler. Dieser findet im Rahmen des 23. Kindernarrensprungs der Freien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald statt.