29 Jahre sei es her, dass es in Freudenstadt keinen Fasnets-Umzug gegeben habe, teilt die Zunft mit. (Symbolfoto) Foto: dpa

Erstmals seit 29 Jahren kein Umzug. Veranstaltungen wegen Corona-Regeln nicht machbar.

Freudenstadt - Die Narrenzunft Freudenstadt hat die Fasnet im kommenden Jahr abgesagt.

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Sie übernehme während der Covid-19-Pandemie Verantwortung und sage ihr Fasnets-Wochenende im Februar und die traditionelle Kinder-Fasnet komplett ab, heißt es in der Pressemitteilung der Zunft. Das gelte auch für Auswärtstermine.

29 Jahre sei es her, dass es in Freudenstadt keinen Fasnets-Umzug gegeben habe, teilt die Zunft mit. Damals sei die gesamte Fasnet aufgrund des Golfkriegs abgesagt worden. Die Narrenzunft Freudenstadt wurde 1983 gegründet und veranstaltete 1988 ihren ersten Umzug in der Stadt. Es folgten seitdem 31 Umzüge sowie viele Brauchtumsabende.

Fasnets-Veranstaltungen seien unter den derzeit gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen nicht machbar. Die steigenden Infektionszahlen und der "Lockdown light" gäben keine Hoffnung zur Besserung der Lage.

Daher habe die Narrenzunft beschlossen, 2021 auf die Fasnet zu verzichten, auch im Sinne der Gesundheit aller Narren, Zünfte, Fasnetsfreunde und Umzugsbesucher. Nun hofften die Narren auf die Fasnetssaison 2022. Dann soll es wieder eine Hästaufe, eine Kinderfasnet, das Fasnetswochenende mit Umzug und einen Rathaussturm am Schmotzigen sowie eine Fasnetsverbrennung geben. Das große Fasnetswochenende ist für den 18. und 19. Februar 2022 geplant, schreibt die Narrenzunft.

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