Ausnahmsweise in Schonach: Die Macher der „Unabhängigen Pflichtlektüre für die fünfte Jahreszeit“, Tambour Patrick Pollmüller, seine Tochter Maya, Martin „Ebus“ Burkert und Michael Mickeleit stellen – nicht ohne Grund – vor dem Narrenbrunnen der Geißenmeckerer den Radautrommler 2026 vor. Darin wird auch über den Ort der Zusammenkunft Näheres berichtet. Foto: Hans-Jürgen Kommert

76 Seiten Spott und Spaß: Der neue „Radautrommler“ ist erschienen. Auch der neue Bürgermeister ist einen Beitrag wert. Der Verkauf ist am kommenden Wochenende.

Und wieder ist sie da, die unabhängige Pflichtlektüre für die fünfte Jahreszeit in Triberg – „Der Radautrommler“. Am 6. und 7. Februar gibt es das Blatt im Haustürverkauf, am Samstag 7. Februar, wird sie von 8 bis 14 Uhr vor dem Edeka-Markt verkauft und ab Montag, 9. Februar, ist es in Triberg bei Sparkasse und Volksbank, in Schonach bei „Moosi´s Schreibwaren“ erhältlich.

 

Beim Radautrommler gilt nach wie vor die 3G-Regel: Gekauft – gelesen – gelacht. Tambour Patrick Pollmüller, der gemeinsam mit Martin „Ebus“ Burkert, Andreas Maier und Michael Mickeleit dem Schwarzwälder Boten die höchst vergnügliche Zeitung vorstellte, freute sich darüber, dass es wieder vielerlei witzige Ereignisse gab, die es verdient hatten, auf humorvolle Art verarbeitet zu werden. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder ein griffiges, höchst aktuelles Motto: „Lieber Puppenspieler als Marionette“ heißt es da – ein Hinweis auf den künftigen Rathauschef.

„Viel Arbeit haben wir uns beim Zusammentragen der Beiträge gemacht, und dabei wie immer darauf geachtet, dass es keine wirklich ehrverletzenden Beiträge gibt – trotz augenzwinkernder Schelmenhaftigkeit. Wir verweisen auch darauf, dass wir zahlreiche Bilder gefunden haben, die sicher wieder viele Freunde finden werden“, erzählen die Macher der Zeitung nicht ohne Stolz. Dazu hat – wie schon bei der Festschrift der Oberstadt-Narren – Lisa Fehrenbach viele treffsichere Illustrationen beigetragen.

Die Macher

Die Redaktion besorgten Axel Saier, Philipp Saier, Andreas Maier, Michal Mickeleit sowie Maya und Patrick Pollmüller, für das Layout und den Satz zeichnet Martin Burkert verantwortlich. „Der Radautrommler“ erscheint in dieser Form bereits seit 1996 und ist seither absolute Pflichtlektüre für alle Narren aus der Wasserfallstadt. Wie der Tambour feststellte, habe sich der Umfang noch einmal deutlich vergrößert, allerdings habe man den Preis von vier Euro nicht halten können, daher koste es jetzt, nach einigen stabilen Jahren, 4,50 Euro – bei allerdings deutlich größerem Umfang.

Preis erhöht

Beim Durchblättern der 76 Seiten fällt auf, dass es neben einigen „neuen Gesichtern“ wieder einmal bekannte Akteure in die gedichteten Geschichten geschafft haben, die Erwähnten haben somit unfreiwillig ihre Beiträge für das Heft geleistet. Sonderbare Dinge sind wieder geschehen: So gibt es junge Frauen in Triberg, die für den Einzug in eine neue Wohnung einen Bagger brauchen. Auch, dass man zum Baumfällen besser einen Profi holt, erfährt man hier. Allerdings erkennt man unzweifelhaft, dass die Redaktion keineswegs vor der eigenen Haustüre haltmacht – da ist Blut um ein Vielfaches dünner als Humor. Viele weitere witzige Beiträge runden das Blatt ab.

Mit Augenzwinkern

„Wir hoffen, dass unsere Beiträge wieder gut ankommen und wir damit auch für ein wenig Erheiterung und gelegentlich auch Schadenfreude sorgen. Wir haben unsere Beiträge wieder weitgehend in Hochdeutsch gehalten – weil es einfach besser lesbar ist“, erklärten die Macher mit leisem Augenzwinkern.

Da die Fasnet in diesem Jahr sehr kurz ist, habe man darauf geachtet, rechtzeitig fertig zu werden. Die Radautrommler betonten aber mit Blick auf ihre Sponsoren, dass es ohne diese nicht möglich wäre, ein Blatt in dieser Qualität herauszubringen.

Angeboten wird das Blatt am Freitag, 6., und Samstag, 7. Februar, im Haus-zu Haus-Verkauf und am 7. Februar auch vor dem Edeka ab acht Uhr. Ab Montag, 9. Februar, ist es, soweit noch Bestände vorliegen, an den üblichen Verkaufsstellen in beiden Bankinstituten in Triberg sowie in Schonach bei „Moosi´s“ erhältlich.