Winterliche Straßenverhältnisse sorgten auf dem Kreisfasnetball in Wolterdingen für einen etwas kleineren Ansturm, dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Schon vor der Hochphase der Narretei ist Wolterdingen eine Fasnethochburg gewesen. Es war ein toller, fetziger Abend – doch der ganz große Ansturm, wie bei den vergangenen beiden Kreisfasnetbällen, blieb dieses Mal aus. Der Grund waren zum einen die winterlichen Straßenverhältnisse und zum anderen Gegenveranstaltungen im Umkreis. Dies liegt auch daran, dass die Fasnacht dieses Jahr sehr früh ist.
Die Wolterdinger Landjugend hatte unter dem Motto „Pyjama-Party“ in die Mehrzweckhalle eingeladen. Der Einladung folgten Gruppen, unter anderem aus Aasen, Mönchweiler, Brigach, Hondingen und Brigachtal. Die weiteste Anreise hatte die Gruppe aus Schonach, was den Vorsitzenden Alexander Kopp freute. Auch wer nicht der Landjugend angehört, hatte seinen Spaß.
Es stand auch ein Tanz- und Kostümwettbewerb an. Das zwölfköpfige Männerballett der Landjugend aus Weiler holte sich mit seinem Showtanz, der mit tosendem Beifall belohnt wurde, den ersten Platz. Bei der Kostümprämierung gewannen die Schäfchen der Bräunlinger Landjugend. Die Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden – ohne unschöne Zwischenfälle. „Wir sind zufrieden“, betont das Organisationsteam.
Die Landjugend Wolterdingen
Die Landjugend Wolterdingen, 2017 gegründet, ist die jüngste Gruppe im Schwarzwald-Baar-Kreis. Beim Festbankett zum 1250-jährigen Bestehen des Orts im März übernahm sie die Bewirtung.
Im April richtete sie zum zweiten Mal den Kreis-Landjugend-Tag mit Party aus. Beim Jubiläums-Dorffest im Juli war sie mit einem Bier- und Burgerstand vor Ort. Für das historische Freilichtspiel im September in der Dammarena half sie beim Kulissenbau und spielte die Szene „Bäuerliches Leben in Wolterdingen im 19. Jahrhundert“, was allen viel Spaß machte.