Die Kindergartenkinder machten traditionell den Auftakt. Foto: Hermann Nesch

Roland Schneider und Pascal Schmitt sowie der Kindergarten trugen zur guten Laune bei der Fasnetsveranstaltung bei.

Frohsinn und amüsante Unterhaltung waren Trumpf am Donnerstagnachmittag bei der Seniorenfasnet der katholischen Kirchengemeinde im fasnächtlich geschmückten Begegnungshaus.

 

Nach der Begrüßung und natürlich dem Weitinger Narrenmarsch schwirrten die als Clowns verkleideten Betreuungsdamen erst einmal durch die Reihen, um den bunt verkleideten Gästen Kaffee, ein vielfältiges Kuchenangebot, belegte Laugenstangen und natürlich Fasnetsküchle zu servieren.

Doch geistige und geistreiche Sättigung, zudem an der Fasnet humorvoll und spitzfindig fein, war natürlich auch gewünscht und wurde prompt serviert. Dafür sorgten Roland Schneider, Pascal Schmitt, Elisabeth Teufel sowie der unermüdlich singende und mit seiner Gitarre aufspielende Jürgen Lambarth, der mit Fasnethits und alten Schlagern zum Mitsingen für Stimmung sorgte. Wegen eines Arzttermins passen musste diesmal allerdings Urgestein Elisabeth Speiser.

Kindergartenkinder machen den Auftakt

Zum Auftakt des Programm machte fast schon traditionsgemäß die Kindergartenkinder in vielfältigsten fantasievollen Verkleidungen den (Ur-)Omis und (Ur-)Opis ihre Aufwartung und brachten mit den Mitmachliedern „Bratkartoffeln“, „Der arme Floh mit dem Holzpopo“, „Rucki-Zucki“, natürlich dem Narrenmarsch noch mehr Stimmung „in die Bude“.

Jürgen Lambarth sorgte mit Fasnethits und alten Schlagern zum Mitsingen für Stimmung. Foto: Hermann Nesch

Roland Schneider, Ex-Narrenpräsident und Ex-Narrenchef nahm sich in seiner originellen Büttenrede als Elektriker, dem „König aller Berufe“, selbst auf die Schippe und berichtete in wohlgereimten Versen und einem Arbeitseinsatz bei seinem Nachbarn, der in einem Chaos endete. Ein Blick und schnelle Handlung: „I brauch dean Fall et lang studiera, / so ebbes ka et funktioniera. / also nemm i da Seidaschneider, /zwick d‘ Kabel a ond schao gôht`s weiter. / So schaff` i mi durch`s ganze Haus, / dr Strom isch weg ond ‘s Liacht isch aus!“

Die Clowns sorgten ebenfalls für gute Laune. Foto: Hermann Nesch

Schließlich bohrt er noch eine Wasserleitung an: „Dieser Strahl erinnert sehr / an’s B-Rohr bei dr Feuerwehr.“ Schließlich steht der Keller unter Wasser, er taucht ab, kämpft sich, dann „tut’s an Schlag“ und er ist mit sei’m Balla vom Vortag aus dem Nescht rausg‘falla.“ So kam er mit lädiertem Kopf „vo oam Albtraum en da andern ei“.

Ex-Narrenpräse Pascal Schmitt beschreibt wie turbulent und durcheinander es in einer Narren zugeht. Foto: Hermann Nesch

Gleich darauf erfrischte Ex-Narrenpräse Pascal Schmitt die Narrenschar mit seinem Lied von Klaus Ranft, wie turbulent und durcheinander es in einer Narrenfamilie vor einem Umzug beim Ringtreffen zugeht. Dann appellierte er an die Narren, trotz der allgemeinpolitischen Lage nicht allzu schwarz zu sehen und zu pessimistisch zu sein, die Gemeinde und das Land hätten doch auch so viel Gutes und Schönes zu bieten und untermauerte dies mit vielen Beispielen. „Das alles ist Deutschland“… und auch die „engagierte jonge Leute m Flecka“.

Roland Schneider nahm sich in seiner originellen Büttenrede als Elektriker selbst auf die Schippe . Foto: Hermann Nesch

Lustige Kurzgeschichten und urschwäbische Witze

Auch Elisabeth Teufel trug mit lustigen Kurzgeschichten und urschwäbischen Witzen mit überraschenden Pointen zum Gelingen bei, ehe eine lange Polonaise den fröhlichen Nachmittag beendete.