Um Nachwuchs muss es den Storchen aus Weildorf nicht bange sein. Foto:  

Der sonntägliche Umzug ist jede Fasnet der Höhepunkt in Weildorf. Der Narrenwurm wurde auch diesmal von zahlreichen Zünften aus nah und fern bereichert.

Das Storchendorf war am Fasnetssonntag fest in Narrenhand: Rund 800 Hästräger bevölkerten die Straßen. Auch Hunderte von Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Gass.

 

Den Narrenwurm führten die einheimischen Störche mit Feldschütz und Schwarzen Peter sowie der Musikverein Weildorf in seinen grünen Fasnetsuniformen an. Auch die „Affenbande“ des Kindergartens hatte sich in den närrischen Zug eingereiht. Mit schräger Musik setzten zudem die Weildorfer „Notenquäler“ unter Andy Trefz Akzente.

60 Jahre Sportlerball ein großes Thema

Riesengroß war in diesem Jahr die Weildorfer Sportlerfamilie. Sie feierte in Zehnerzeitabschnitten „60 Jahre Sportlerball“ beginnend mit dem 1966 gegründeten bunten karnevalistischen Storchen-Komitee bis zur heutigen Sportlerjugend. Dazwischen die Themen der einzelnen Bälle, wie beispielsweise „Zoo“ im Jahr 1990 oder die legendäre „Bütt“ mit den Hauptakteuren Gerold Huber und Harald Schädle.

Gäste aus der Nachbarschaft waren die Stunzach-Paddler vom Schützenverein Gruol, die Gruppe „Haribo“ aus der Stunzachgemeinde, die als Raben verkleideten Gymnastikdamen aus Höfendorf, der Musikverein „Lyra“ aus Bittelbronn und die „Kreiterweible“ aus Haigerloch.

Narren aus Rangendingen und Bisingen dabei

Mit einem Großaufgebot war die Narrenzunft „Jägi“ aus Rangendingen mit Strohbär samt Treibern und Auchtert-Hexen im Storchendorf, musikalisch begleitet von der „Hauburg-Band“. Von auswärts kamen zudem die Dusslinger Deifele, die Guggamusik „Luschdige Bruat“ aus Göttelfingen, die Erdmännle aus Sickingen, die Lumpenkapelle aus Hausen, die Saibachdeifel aus Talheim, die Bisinger Butzen. Die weitesten Anreisen hatten die Kräha-Weiber aus Laupheim und die Degerschlachter Wildsäu mit den weitesten Anreisen.