Die Wachendorfer Narren – vorne die Schmalzbettler, dahinter die Riedholzhexen – lassen sich vom miesen Wetter nicht die Stimmung verderben. Foto: Marzell Steinmetz

Sonne, Strand, Meer: „Ab in den Süden“ war das Motto der Wachendorfer Fasnet am Samstag. Der Narrenumzug startete nach Mallorca.

Gute Idee bei dem trübseligen Wetter: Da wünscht man sich doch tatsächlich, in wärmeren Gefilden zu sein.

 

Aus dem Wanderclub-Wagen dröhnte vor dem Rathaus Partymusik. El Arenal grüßte schon mal. Die Narren tanzten sich warm, vom nass-kalten Wetter ließen sie sich nicht die Stimmung verderben.

Letzte Station vor dem Umzug: das ehemalige Schlachthaus, das der Wanderclub derzeit zu einem Vereinsheim umbaut. Wer reinschaute, um sich noch ein bisschen aufzuwärmen, sah, dass das Umbauprojekt weit fortgeschritten ist. Am 1. Mai soll es eingeweiht werden. Dort trafen sich auch die Wachendorfer Musiker mit ihren Instrumenten. Schön wär’s, wenn sie noch Nachwuchs bekämen.

Zwei Böllerschüsse und die Ehrenrunde beginnt

Zwei Böllerschüsse, dann ging es mit einer Ehrenrunde um die Insel beim Rathaus los, angeführt vom Musikverein.

Die DLRG-ler vom Jugendclub haben ihr Rettungsboot im Schlepptau. Foto: Marzell Steinmetz

Der Wanderclub gab dahinter ein buntes Bild ab. Eine schwarz-gelb kostümierte Frauengruppe verbreitete gute Laune. Mancher Urlauber hatte sogar schon die kurzen Hosen angezogen.

Ab in den Süden ist ihr Motto. Foto: Marzell Steinmetz

Aus dem Wanderclub-Wagen wurde derweil freigiebig Sangria ausgeschenkt. Wer da nicht Urlaubsgefühle bekam? Gut aber, dass die Party-Fangemeinde vom DLRG begleitet wurde. Die Jugendclubler hatten als Rettungsschwimmer ihr Boot im Schlepptau. Sie wollten – eine coole Sache – niemanden „ersaufen“ lassen, dann schon partymäßig feiern.

Die Kindergartenkinder und ihre Eltern erkunden die Unterwasserwelt. Foto: Marzell Steinmetz

Den Kindergartenkindern und ihren Eltern machte das Schlechtwetter ebenfalls nicht viel aus. Sie tauchten einfach unter: Die Unterwasserwelt war ihr Motto. Auch die Wachendorfer Narrenzünftler zeigten sich gut gelaunt.

Die Wachendorfer Musiker begleiten den Umzug. Foto: Marzell Steinmetz

Die Schmalzbettler klapperten im Takt des „Gute-Laune-Lieds“ aus den Lautsprechern. Dahinter folgten die Riedholzhecken und die Allgaier, die auf der Suche nach Opfern waren. Vor den wilden Gesellen musste man sich in Acht nehmen.

In der Mehrzweckhalle wird weitergefeiert

Der Umzug endete in der Mehrzweckhalle, wo die Musiker am Eingang die zahlreichen Besucher mit Fasnetsliedern begrüßten, um anschließend auf der Bühne für Stimmung zu sorgen.