Niklas Klein (links) und Manuel Schaf sind die neuen Ballregisseure der Katzenmusik Villingen. Für „Lost place“ hebt sich der Vorhang in der Neuen Tonhalle am 19. und 20. Januar. Foto: Heinig

Der Ball des Katzenmusikvereins „Miau“ wurde von den beiden neuen Ballregisseuren Niklas Klein und Manuel Schaf organisiert. Am 19. und 20. Januar geht dieser unter dem Motto „Lost place“ in der Neuen Tonhalle an den Start.

„Lost place“ – mit einem so geheimnisvollen wie morbiden Titel geht der Ball des Katzenmusikvereins „Miau“ am 19. und 20. Januar in der Neuen Tonhalle unter neuer Führung an den Start.

 

Niklas Klein und Manuel Schaaf übernahmen die Regiearbeit von Heidi Mayer und Andrea Irion. Und die „neuen Besen“ kehren sogleich Neues auf die Bühne. „Alle Darstellerinnen und Darsteller sind ausnahmslos Katzen und Kater.“

Die Storyline, der rote Faden, zieht sich durch eine Welt, in der die Tiere die Macht übernommen haben, Menschen gibt es nicht mehr. „Viel mehr verraten wollen wir dazu nicht“, sagt Niklas Klein, für den sich, ebenso wie für Manuel Schaaf, mit der Übernahme der Ballregie ein lange gehegter Traum erfüllte. „Wir haben richtig Bock darauf“, sagt Schaaf.

Fahrplan steht schon seit einem Jahr fest

Allerdings ist diese Aufgabe mit großem und freilich ehrenamtlichem Einsatz verbunden. Für die beiden Neulinge begann sie schon gleich nach den Bällen 2023. Da wurde vom gesamten Ballteam nämlich – wie immer - schon der grobe Fahrplan und der Arbeitstitel für das darauffolgende Jahr festgelegt.

Hernach hatten alle Gruppenführer und Sprechrollen in puncto Texten, Songs und Kostümen freie Hand, das neue Motto umzusetzen. In monatliche Sitzungen wurde der Fortschritt festgehalten und diskutiert. Nach den Sommerferien begannen die Proben.

In die „heiße Phase“ ist man jetzt schon eingetreten – 2024 ist schließlich schon am 12. Februar der Fastnetsmentig, am 14. ist alles vorbei. Klein und Schaaf klappern gerade alle Bühnenakteure ab und machen sich ein Gesamtbild. Diesmal seien die Vorgaben etwas strenger als normal, erläutert Klein, schließlich müssen alle Auftritte in die „Katzengeschichte“ passen.

Und auch die erfahrenen Techniker und Bühnenbildner, nicht zu vergessen der Caterer in der Neuen Tonhalle, sind einzubinden.

Dankbar sind die beiden neuen Regisseure für die Unterstützung von Andrea Irion und Beatrix Pfundstein. Am 7. Januar sollen dann alle Texte stehen, „da wird der gesamte Ball einmal gelesen“, zitiert Manuel Schaaf aus dem Zeitplan.

Kartenvorverkauf hat bereits begonnen

Ab dem 13. Januar steht dann die Tonhalle für die täglichen und letzten Proben zur Verfügung. Alle sind hier wieder mit dabei: das Kinder-, Girlie- und Damenballett, die Doppelzentner, die Jugendkapelle der Stadtmusik, der Spielmannszug und die „Gassenhauer“.

Derweil läuft bereits der Kartenvorverkauf. Zu haben sind die Eintrittskarten über die Webseite des Vereins katzenmusik-villingen.de, telefonisch über Schatzmeister Rainer Wagner unter 0171 5 38 15 35 und per E-Mail an ballkarten@katzenmusik-villingen.de.