Auch diese drei Grazien sind in Feierlaune. Foto: Richard Schuster

Toll war er wieder, der Katzenmusikumzug. Die Triberger Narren müssen mächtige Fürsprecher an höherer Stelle haben. Denn das Wetter spielte – einigermaßen – mit.

Um die Wasserfallstadt herum wurden einige Kinderumzüge wegen befürchteter und auch vorhergesagter Wetterkapriolen abgesagt, so etwa in Furtwangen, in Schönwald oder auch in St. Georgen. Nicht so im Städtle. „Wir ziehen das durch, wir haben schon schlimmere Wetter gemeistert“, lautete ein O-Ton aus Narrenkreisen. Und sie hatten letztlich die richtige Entscheidung getroffen. Kaum näherte sich der kleine Zeiger auf der Uhr der „Drei“ – dem Startpunkt – hörte es auf zu regnen. Dusel gehabt!

 

Die bunte Narrenschar hatte vorab bereits in der Prälat-Fries-Straße Aufstellung genommen, als sich der Zug pünktlich mit mächtigem Getöse, rhythmischem Trommelschlag und schallenden Posaunen, Trompeten und anderem musikalischem „Blech“ in Bewegung setzte. Bereits in der Schulstraße wurden die Zugteilnehmer von den ersten ungeduldigen Zaungästen begrüßt.

Im Bereich des Marktplatzes stieg die Zahl der Schaulustigen noch. „Narri-Narro“-Rufe allenthalben. Gutsele wurden geworfen, es gab speziell von den gruseligen Hexen den besonders von der jungen Weiblichkeit gefürchtete Hexenklamauk, und die geliebte Musik erklang, bei der kein Narr kaum an sich halten kann.

Die Kinder der Kiga St. Anna, begleitet von ihren Eltern und den Erzieherinnen, zeigten sich sich in ihrem fantasievollem Kleidle und verteilten Süßes unter den Gästen. Auch die närrischen Schüler der Grundschule marschierten eifrig mit und wurden, wie übrigens alle Umzugsteilnehmer, egal ob Groß oder Klein, von den Narren am Straßenrand und auf dem Marktplatz begeistert angefeuert.

Musikkapellen sorgen für Stimmung

Die bekannten und vertrauten Triberger Fasnetsfiguren waren natürlich auch heuer wieder zuvorderst mit dabei, ebenso wie weitere bekannte Fasnetsgestalten aus der Raumschaft.

Und natürlich gab es – im Zug von den Verantwortlichen klug verteilt – immer wieder zünftig aufspielende Musiken, beispielsweise die Stadt-und Kurkapelle Triberg.