Beim Osemali-Ball gab es eine proppenvolle Turn- und Festhalle, ein abwechslungsreiches Programm, engagierte Akteure und allerbester Stimmung.
Ein Programmteil für sich war der Vorspann mit Ehrungen, den Aufführungen der Mini-Garde, der Garde und dem Sketch über die Osemali-Sage mit dem Osemali-Tanz der Hästräger.
Direkt anschließend auch die fröhlichen Tänze der Kindergarde mit so viele tanzenden Mädels wie noch nie, sowie deren große Vorbilder von der Garde.
Die Ball-Akteure griffen gleich in die Vollen. Die Elferratsfrauen luden zu einem Beauty-Abend, eigentlich unter kundiger Führung. Die Mittelchen hatten sie aus dem eigenen Einkaufskorb oder Werkzeugkiste mitgebracht. Haben sich die Pretty Women zur Gaudi im Saal wirklich verschlimmbessert?
Schwarze Witwen
Die Schesä (ehemalige Narrenmütter) waren als Schwarze Witwen wieder zu haben. Doch noch braucht man die Lippen nicht zu spitzen, erklärten sie, weil sie noch sitzen. Wurstsalat mit Zyankali war das probate Freiheitsdrang-Mittel.
Die Hästräger übten sich im Gruppenchat im Kindergarten. Das Buffet für den Schmotzige sollte organisiert sein. Hat jemand wirklich erwartet, dass etwas dabei herauskommt? Stress im Ehebett hatte ein lang verheiratetes Paar (Manuel und Katrin). Du Schnarchst. Ich kann nicht schlafen. Wie du aussiehst, wenn wir schon wach sind. Wie die Zeit vergeht.
Als Gäste des Abends bereicherten die Weiher-Hexen aus Wolterdingen mit ihren sportlichen Darbietungen sowie die Teenie-Garde aus Herzogenweiler als Wilde Kerle und Maidle das Programm. Das Männerballett der Osemali überzeugte mit der sportlichen Baywatch-Vorführung.
Farbtupfer und Augenschein, tänzerisch akkurat sowohl die Osemali-Tennies als Barbies als auch die Osemali-Garde und sandten einen ganz herzlichen Gruß vom Valentinstag.
Stammtisch im Lamm
Die Programm-Ansage kam aus dem Landgasthaus Lamm, wo sich am Stammtisch alle und jeder sich sehen ließ, und man erfuhr auch einiges aus der Dorfinterna. Warum beispielsweise die Bierzapfanlage der Mofa-Gäng an Silvester nicht funktioniert hat. Weil Eis-Bock nicht unbedingt flüssig ist. Warum auch innerorts jede Straßenkreuzung ein Unfall-Schwerpunkt sein könnte. Weil die Bauern mit ihrem schweren Gerät mit einem Affenzahn durch die Gegend brettern.
Am Schluss da kamen wie üblich die Schönsten vom Elferrat, heuer aus der Praxis Dr. Weißkopf. Rustikale Behandlung, wenn es denn hilft. Verstopfung: In diesem Fall hilft nur die Hilti und Schnaps zur inneren und äußeren Desinfektion – das nächste Mal keinen Zementsack als Klopapier verwenden als Ratschlag.
Privatpatienten hatten Vorrang, bekamen auch ihr Bierchen und durften rauchen. Wer Entzugserscheinungen von Fastnacht hatte, kam an den Tropf, natürlich in Form eines Bierfässchens. Wem der durch Dynamit abgesprengte Arm wieder angeklebt werden sollte: Komm am 20. Juni, da haben wir wieder Zeit.
Ins Programm führte musikalisch die Musikkapelle Tannheim, zwischendurch und danach heizten Alpen-Eddie & Co auf Höchsttouren.
Die Ehrungen
Geehrt wurden: 15 Jahre aktiv: Julian Hildebrand und Marina Kaltenbach (Orden Silber). 20 Jahre aktiv: Mike Hildebrand und , Jenny Münch (Orden Gold). Plakette für 25 Jahre aktiv: Yvonne Kaiser, Fabian Merz, Kerstin King und Christoph Zimmermann. Joana Bruch (Orden Bronze fünf Jahre Garde). Ehrungen durch die Schwarzwälder Narrenvereinigung: Natalie Egle und Jenny Münch (Verbandsorden Bronze für elf Jahre Gremium) sowie Guido Ganser (Verbandsorden Gold für 30 Jahre Elferrat).