Die neun Sulzer Narrenzünfte Foto: Schwind

In Sulz läutet der Dreikönigstag die Fasnet ein und zeigt traditionellen Bräuche wie Abstauben, Hexentaufe und bunte Feste.

Der Dreikönigstag markiert den Start in die närrische Jahreszeit. Bei den Sulzer Stadtnarren spielt sich ein Highlight bereits einen Tag vor Dreikönig – am Montag, 5. Januar – ab: das Promiraten.

 

Sulzer Größen schlüpfen in die Kleider von Optimist, Pessimist, Narro, Salzsieder, Breagler und Hexe. Anhand von Stichworten vom Zunftmeister Timo Holst müssen die Gäste dann erraten, welcher Sulzer Promi sich unter den Larven verbirgt.

Am Dienstag, 6. Januar, geht es dann ans traditionelle Abstauben. So feiert die Narrengilde Glatt ihre Fasnetseröffnung ab 10 Uhr im großen Kursaal. Gemäß dem Glatter Motto „Kirch aus, Narren raus“ wird die Narrengilde Habermarkenstupfer, Glatttal-Flößer und Pechkneachte vom Staub befreien.

Die Narrenzunft Fischingen trifft sich am 6. Januar ab 14 Uhr im Narrenheim. Mit Schaufel und Pickel werden alljährlich im Burggraben der Burgruine Wehrstein die Zunftfiguren Burghexe, Buzefalus und Hakenmann ausgegraben und vor dem Narrenheim mit Leben erfüllt.

Abstauben und Tanzaufführungen

Die Mühlbachnarren der Hofnarrenzunft Mühlheim Renfrizhausen starten am 6. Januar um 11 Uhr in der TG-Halle mit einem Weißwurstfrühstück und der Häsabnahme in der TV-Halle.

Ab 13.30 Uhr werden die Narrenkleider abgestaubt, ehe die Minigarde und die Teeniegarde ihre Tänze zeigen. Danach erfolgt die Taufe der neuen Hästräger. Und ein Flashmob darf im Programm ebenfalls nicht fehlen.

In Bergfelden in der Dickeberghalle werden alle neuen Hästräger am Dienstag, 6. Januar, um 14 Uhr auf der Bühne abgestaubt. Minigarde, Teeniegarde, Kinder-Jäkle zeigen außerdem ihre Tänze.

Die Hexentaufe

In Holzhausen findet am Dreikönigstag ab 17 Uhr die Hexentaufe statt. Ab 18 Uhr beginnt der öffentliche Teil mit dem Hexenerwecken und dem Hexentanz am Baurawald.

In Sigmarswangen lebt die Geschichte der Figur Mofänger weiter: An Dreikönig um 18 Uhr fängt ein Bauer den „Mo“ und zieht ihn in seinen Stall.