Als Punker machte Bürgermeister Markus Zeiser eine gute Figur am Schmotzigen. Foto: Wolfgang Born

Am Schmotzigen Donnerstag haben die Straßberger Narren die Schüler befreit und das Rathaus gestürmt.

Am „Schmotzigen Doschdeg“ herrscht traditionell in Straßberg närrischer Ausnahmezustand. Der Tag beginnt punkt sechs Uhr mit dem Morgenwecken. Da heißt es, früh raus aus den Federn.

 

Um halb zehn strömten die von den Kindern sehnsüchtig erwarteten Narren in die Schlossgartenschule und befreiten Schüler und Lehrkräfte. An der Spitze der närrischen Invasion: der Musikverein, gefolgt von Burgfalken, Burgnarren und den Schmeia-Hexa.

Fröhlich: die Straßberger Narren. Foto: Born

Sämtliche Klassenzimmer wurden zur Freude der Schüler gestürmt, und bald stand an allen Klassentafeln „Schule aus!“. Nach der Schülerbefreiung stürmten Musiker und Narren das Rathaus, wo sie von Bürgermeister Markus Zeiser willkommen geheißen wurden.

Im Rathaus waren die Narren los. Foto: Born

Noch durfte er vorerst den Rathausschlüssel behalten, die Schlüsselübergabe erfolgt erst am Abend beim großen Empfang mit Ritterschlag. Der Schultes und sein Rathausteam, allesamt als Punker kostümiert, bewirteten die Narren mit Sekt, Bier und Butterbrezeln und schunkelten zu den Klängen der Musiker mit.

Anschließend wurde unter den Klängen des Musikvereins der Narrenbaum gestellt, das Symbol der Straßberger Fasnet.

Burgnarren und Burgfalken befreiten die Schüler. Foto: Born

Danach zog der Musikverein durch den Ort und verkündete in Gaststätten, Betrieben, dem Kindergarten und auch beim Pflegeheim St. Verena mit zünftiger Musik den Beginn der Ortsfasnet. Am Nachmittag streute der Nachwuchs vom Burgnarrenverein mit der historischen Säubermühle von Tiburt Teufel den Narrensamen.