Ein närrisches Programm mit humorvollen Einlagen war bei der Weiberfasnet geboten. Foto: A.D. Pfeiffer

In Stetten feierten die „Weiber von dr Kirchengmoind“ mit zahlreichen Besucherinnen einen bunten närrischen Abend. 

Mit „Jetzt geht’s los“ eröffneten die „Weiber von dr Kirchengmoind“ die Weiberfasnet. Das Medley mit den Hits zum Mitsingen brachte die Besucherinnen gleich auf die richtige Betriebstemperatur.

 

Der dörfliche Nachrichtendienst, bestehend aus Frieda und Josefe (Doris Schmid und Michaela Wild) beschäftigte sich mit der Problemzone „Mann“.

Die Stolle Marie, Bäuerin aus dem Hotzenwald (Ulrike Stoll-Dyma), zeigte, dass auch in der heutigen Landwirtschaft noch Platz für Idylle und Harmonie sein kann.

Es wird gruselig

​Dann wurde es gruselig. Die Moderatorin des Hexenkanals (Jutta Lieb-Weith) schockierte mit der Nachricht, dass Vampire, die gemeinhin als ausgestorben galten, gesichtet wurden. Zum Beweis präsentierte sie Filmaufnahmen von einer Vampirfamilie, bestehend aus einem Elternpaar mit pubertierendem Sohn plus Großvater. Die Fasnet bot ihnen die Möglichkeit, sich unerkannt unter die feiernde Menge zu mischen, um im rechten Moment zuzuschlagen.

Vampirjäger auf den Versen

Dass es doch nicht so einfach ist, bei den Besucherinnen der Weiberfasnet zubeißen zu können, wie die Mutter (Sabine-Gerresheim-Schütt) ihrem Sohn (Ingrid Reis) zu erklären versuchte, musste das Vampirquartett leidvoll erfahren, zumal die Versuche vom Vater (Marion Münzel) und Opa (Helene Zimmermann) auch nicht erfolgreich waren. Zu allem Überfluss hatte sich auch noch ein Vampirjäger (Dietke Stockmaier) an ihre Fersen geheftet und der Sohn sich ausgerechnet in ein Menschenmädchen (Christiane Frey) verliebt. Doch zum Glück blieben alle Zuschauerinnen unversehrt.

Wieder zu Atem kommen, konnten diese beim Auftritt von Jacqueline Chantal (Ulrike Stoll-Dyma), die den Frauen dazu riet ihr Wurzelchakra zu erkunden. Zu guter Letzt trieb eine Hexe (Jutta Lieb-Weith) noch die Frage um, ob es eine gute Idee ist, mit dem Besen zum Hexenkongress nach Berlin zu reisen oder doch lieber die Bahn zu nehmen. Danach animierte Silke Pur zum Tanzen.