Bei der Sprungprobe der Narrenzunft Schwenningen machten auch die kleinen Hästräger schon eine gute Figur. Foto: Jochen Schwillo

Eine ganze Reihe neuer Hästräger nahm an der Sprungprobe der Schwenninger Narrenzunft unter der Leitung des Hanselvatter-Teams teil.

Jetzt kann die Fasnet kommen – darin sind sich die Hansel‑Hästräger einig, die am Samstagnachmittag zur Sprungprobe der Narrenzunft Schwenningen in die Horst‑Groschwitz‑Turnhalle strömten.

 

Neben den Routiniers durfte das Hanselvatter‑Team mit Jörg Schlenker und Florian Radlinger eine ganze Reihe neuer Hästräger begrüßen, die erstmals bei den Veranstaltungen der Zunft mitlaufen wollen.

Die Gründe, ein Schwenninger Hansel zu werden, sind dabei vielfältig. Besonders erfreulich war die gute Beteiligung von Kindern, die mit sichtbarer Begeisterung an der Sprungprobe teilnahmen.

Während der Runden durch die Turnhalle legte Jörg Schlenker großen Wert auf ein geschlossenes Auftreten der Gruppe und gab zahlreiche Tipps und Hinweise für die bevorstehenden Umzüge. Der verfügbare Straßenraum müsse konsequent genutzt und die Abstände zwischen den Hästrägern sauber eingehalten werden, betonte er.

Pendel als Zeichen

Zudem gebe es immer wieder Situationen, in denen die Narrenzunft ohne Musikkapelle unterwegs sei – auch darauf müsse man vorbereitet sein. Schlenker, der die Hanselgruppe bei den Umzügen anführt, erinnerte daran, dass das in die Höhe gestreckte Pendel das unmissverständliche Zeichen für den Hanselsprung ist.

Außerdem kündigte er eine bedeutende Änderung an: Die Narrenzunft wird künftig den Umzug am Fasnetsonntag anführen, und innerhalb der Zunft rückt die Hanselgruppe nach vorne. „Wir hoffen auf eine große Anzahl von Hansel, die diesen Schritt mitgehen“, sagte Schlenker und machte deutlich, dass dieser Entscheidung ein langer Prozess vorausging. Damit erfülle man einen langgehegten Wunsch vieler Hästräger.

Premiere beim Ball

Die neue Reihenfolge wird erstmals beim Einmarsch der Narrenzunft beim Einsprung der Eröffnungsbälle am Freitag, 16. Januar, und Samstag, 17. Januar, in der Neckarhalle zu sehen sein. Darüber hinaus ist die Zunft auswärts bei den Narrentreffen in Stockach, Furtwangen, Oberkirch, in Wehingen sowie bei der Zuggesellschaft in Villingen vertreten.