Mit der Taufe neuer aktiver Mitglieder sind am Samstag die Schwenninger Flammenteufel in ihre närrische Saison gestartet. Foto: Jochen Schwillo

Bei der Taufe legten neue Mitglieder des Schwenninger Vereins ihr Gelöbnis ab. In den nächsten Wochen sind die Flammenteufel bei Fasnetsumzügen dabei.

Mit der Taufe neuer aktiver Mitglieder haben die Schwenninger Flammenteufel am Samstag offiziell ihre Fasnetsaison eröffnet.

 

Im „Fässle“ legten die Neumitglieder ihr Gelöbnis ab: Sie versprachen, stets gehorsam zu sein, ihr Häs zu pflegen und den Anweisungen des Vereins Folge zu leisten.

„Ein Flammenteufel möchte ich von nun an sein. Ich bin bereit und gebe alles für diesen Verein“, sprachen sie die traditionelle Taufformel nach, die Vorsitzender Markus Horn vorgab. Während der Fasnet legen die Täuflinge zudem ihre bürgerlichen Namen ab und treten unter ihren Teufelnamen wie „Belphegor“, „Chancalaera“ oder „Lamia“ auf.

Jetzt sind sie gerüstet, um in den nächsten Wochen bei den Umzügen in der näheren Region wieder dabei zu sein und freuen sich besonders auch auf die hohen Tage der Schwenninger Fasnet, so Markus Horn.

Ein Probejahr ist verpflichtend

Bevor ein Mitglied das Häs tragen darf, ist ein Probejahr verpflichtend. In dieser Zeit sollen sich die Anwärter aktiv im Vereinsleben einbringen und regelmäßig an den Stammtischen teilnehmen, erklärte Horn am Rande der Veranstaltung. Die Flammenteufel wollen nicht nur während der närrischen Tage präsent sein, sondern das ganze Jahr über gemeinsame Aktivitäten wie Wanderungen oder Ausflüge anbieten.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden am Samstag Tomislav Pavrlisak und Kiara Pavrlisak geehrt.