Eine prächtige Junghans-Uhr thront auf dem Zuber. Foto: Fritsche

Unter großem Hallo zogen die Kanalfahrer ihre Gefährte durch die Stadt.

Überall erwartungsvolle Zuschauer entlang der Hauptstraße vom Schloss bis zum Starthafen am Busbahnhof und auf dem Rathausplatz.

 

Dort hatte Zunftmeister Tobse Dold mit seinen Sprüchen die sowieso schon gute Stimmung der Wartenden noch weiter gesteigert.

Sonne zum Auftakt

Punkt 11 Uhr startete Umzug und fast gleichzeitig brach die Sonne durch. Unter großem Hallo, viel Narri Narro und noch mehr „Kanal voll“ schoben die Besatzungen mit den vereinten Kräften von Familienangehörigen oder Fans ihre fantasievollen Zuber durch die Hauptstraße bis zum Startplatz, im Zug verteilt Musikkapellen.

Die Besatzungen waren in Erwartung des kommenden Einsatzes schon „voll drauf“, viel Adrenalin floss in den Adern. Hin- und Her gingen die Rufe und das Publikum am Rande ließ sich mitreißen.

Zum 90. Geburtstag der Da-Bach-na-Fahrt hatte sich eine Reihe Kanalfahrern mit der Gestaltung ihrer Gefährte diesem Jubiläum gewidmet.

Zum Beispiel durch historische Zuber von 1936, 1939, 1950 oder 2001. Und mutig und optimistisch hatte ein Teil der Erbauer wieder ausladende und hohe Aufbauten eingesetzt, darunter gleich zwei große Flugzeuge, darunter die legendäre JU 52 der Lufthansa. Alle Zuschauer waren da schon gespannt, wie diese mit Schikanen und niedrigen Brückendurchfahrten klar kommen würden.

Aber auch zerlegte Zuber und ins Wasser gefallene Besatzungen gehören zu Da-Bach-na-Fahrt und steigern den Spaß.

Guter Platz am Ufer

Nach dem Umzug beeilten sich die Zuschauer, durch die Gassen schnell an die Schiltach zu gelangen und einen guten Platz am Ufer vom Start bis zum Ziel am Schloss zu bekommen.