Während die Narrenzünfte Häs, Maske und Geschell abstauben, säubert die Fasnetsvereinigung „Bittlose“ ihre verlausten Narrenkleidle.
Nach dem gelungenen Auftritt beim „Winter-Move“ des Vereinsrings Sulgen ist die Narrengruppe der „Bittlose“ auch für die Fasnet 2026 gerüstet.
Sie staubten ihre Klamotten im neuen Vereinslokal bei Gastwirt und Zeremonienmeister Frank „Gub“ Gebele nicht nur ab, sondern entwurmten und entlausten sie zusätzlich. Unterstützt wurde die bittlose Gruppe von einer peniblen Abstaubordnung der obersten Narreninstitution aus der Talstadt.
Nach nur wenigen Minuten konnte Gewandsbeauftragter Rainer Sailer Entwarnung geben: Die „Bittlose“ sind bereit für die Fasnet 2026.
Fasnetsmotto 2026 bekannt gegeben
Wie immer gab die närrische Gruppierung bei ihrer Säuberungsaktion das Fasnetsmotto bekannt, auf das die Anwesenden ungeduldig und bis in die Haarspitzen – soweit noch vorhanden – gespannt warteten. Der Meister des geschliffenen Wortes, Martin Kläger, lieferte wie gewohnt. Mit „Dia Fasnet ist schee – olee, olee“ starten die „Bittlose“ in die fünfte Jahreszeit.
Die aufkommende Euphorie über die eingeläutete Fasnetssaison trübte sich aber gleich wieder ein, da sich im Säckel der „Bittlose“ mal wieder kein Cent befindet.
„Die Situation hat sich durch den überbordenden Schokoladen- und Orangenauswurf beim Winter-Move zusätzlich verschlimmert“, klagte Interims-Säckelmeister Kläger und machte seinem Namen alle Ehre. Nach der Redewendung „die Hoffnung stirbt zuletzt“ denken die Bittlose daran, im Notfall einfach ein „Sondervermögen Fasnet“ beim zuständigen Landes-Ministerium aufzunehmen.
Kappenabend als Höhepunkt
Höhepunkt im diesjährigen Narrenkalender der „Bittlose“ ist wie in den vergangenen Jahren der etwas andere Kappenabend, der am Freitag, 6. Februar, im Gasthaus „Hutneck“ ab 19.30 Uhr stattfindet. Dieser steht unter dem Motto „Olympia“ und soll den Besuchern erneut ein buntes Feuerwerk voller Klamauk und Artistik bieten, heißt es in ihrer Vorankündigung. Da es von Mailand auf den Sulgen kaum weiter ist als von Mailand nach Cortina d‘ Ampezzo werden nach aktuellem Stand auch einige Stars des internationalen Wintersports sowie Mitglieder des IOC-Exekutivkomitees in der Hutneck erwartet.