Tausende Zuschauer feiern die 90. Da-Bach-na-Fahrt bei überraschend trockenen Wetter. Doch die volle Schiltach und 8,5 Grad Wassertemperatur fordern die Fahrer.
Werden ausgerechnet zur Jubiläums-Da-Bach-na-Fahrt nicht nur die Fahrer, sondern auch die Zuschauer „batsch-nass“? Der Wetterbericht hatte Regen angekündigt – doch pünktlich zum Start um 13 Uhr reißt der Himmel auf. Statt Regen gibt es Sonnenschein, und tausende Besucher haben direkt gute Laune – oben, unten, vorne, hinten, rechts und links.
So startet die 90. Da Bach-na-Fahrt mit einer bis zum Rand mit Wasser gefüllten Schiltach, bei einer Wassertemperatur von rund 8,5 Grad.
„Kannst du dir vorstellen, wie ‚a...kalt‘ das sein muss?“, ist aus den Zuschauerrängen zu hören. Bei diesen Temperaturen sollte man besser „furz-trocken“ ins Ziel kommen. Doch schon der Startfahrer macht diese Hoffnung zunichte: Stefan Link kentert direkt am Start. „Das kennt man von so einem erfahrenen Fahrer nun auch nicht wirklich“, wird von der Ehrentribüne aus durch das Mikrofon kommentiert.
Starke Strömung fordert die Fahrer
Die starke Strömung der Jubiläumsfahrt zeigt schnell, dass dieser nicht jeder Zuber gewachsen ist. Gut, dass das Sicherheitskonzept hervorragend ausgeklügelt ist. „Vorsicht im Bach, es könnte glatt sein“, wird den Fahrern mit auf den Weg gegeben, ehe sich rund 40 teils spektakulär gestaltete Zuber die Schiltach hinunterstürzen.
Dabei werden wieder unterschiedlichste Themen aufgegriffen. Zum Jubiläum sind einige traditionell und historisch gestaltete Zuber zu sehen. Ein Nachbau von 1936, gesteuert von Simon King und Daniel Schneider, eröffnet die Fahrt, doch auch sie liegen schnell im Wasser und sind „batsch-nass“.
Auch „Cool Runnings“ hat es zum Jubiläum in die Schiltach geschafft: Der Zuber von Stephan Storz und Stefan Grimm ist passend zu Olympia als Jamaika-Bob gestaltet.
Viele Jubiläen auf dem Wasser
Generell stehen zahlreiche Jubiläen im Mittelpunkt der Fahrt, von 70 Jahren Tannenzäpfle über 60 Jahre Star Trek bis hin zu 100 Jahren Lufthansa. Selbst der Salamander, der aktuell eine Schramberger Baustelle auf Trab hält, wird humorvoll aufgegriffen.
Rechtzeitig zum aufziehenden Regen geht die 90. Da-Bach-na-Fahrt schließlich zu Ende – zumindest für die Zuschauer noch „furz-trocken“.
Info
Ein Livevideo
von der Da-Bach-na-Fahrt ist hier verlinkt