Unbeständiges Wetter mit Regen und Kälte prägt die Hohen Tage in Schramberg. Zu den Hochzeiten der Fasnet müssen sich die Narren auf nasse Bedingungen einstellen.
Kleidle an, Maske gerichtet – und am besten gleich den Schirm dazu: Die Schramberger Fasnet steht vor der Tür. Die Vorfreude auf die Hohen Tage ist riesig, doch das Wetter kündigt sich pünktlich zur Fasnet von seiner besonders launischen Seite an. Regen, Schneeregen und sogar Schneeschauer begleiten das närrische Treiben fast durchgehend – es scheint, als würden in diesem Jahr nicht nur die Da-Bach-na-Fahrer nass werden.
Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer der Q.met GmbH: „Besonders am Sonntag und Montag sind die Straßen und Gehwege glatt – hier ist Vorsicht geboten.“ Gerade am Sonntag und Rosenmontag, zur Hochzeit der Schramberger Fasnet bleibe es nass und kalt, sogar Schnee sei möglich. Immerhin könne sich am Sonntag zwischendurch etwas Sonne zeigen, trotz eisiger Temperaturen und einzelner Schneeschauer. „Das ist echtes Ekelwetter“, so Jung, der dringend zu wetterfesten Kostümen rät.
Um die vier Grad am Rosenmontag
Besonders bei der Da-Bach-na-Fahrt am Rosenmontag dürfte diese Empfehlung beherzigt werden müssen. Bei Temperaturen um vier Grad erwartet der Meteorologe zunächst Schnee, später Regen – „Batsch – Nass“ werden dann wohl auch viele der rund 30 000 erwarteten Zuschauer.
Schon am Schmotzigen Dunschtig bleibt es laut Prognose den ganzen Tag über nass. Immer wieder fällt Regen, dazu weht ein frischer Wind bei Temperaturen um fünf Grad.
Unterm Strich heißt das für die Fasnet in Schramberg: Es wird ungemütlich – doch Hansel und Co. werden sich die Hohen Tage vom Wetter sicher nicht vermiesen lassen.