Immer neue Einfälle haben auch die Tänzer der Zunft – hier geht’s anschließend zum Après Ski. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Wie versprochen war der Narrenabend der Schönwälder närrischen Vereine einmal mehr ein voller Erfolg – und zudem ausverkauft. Die Akteure begeisterten mit ihren Darbietungen.

Neben den traditionellen Tänzen des Hirtebue und der Weiherma-Gruppe stellten sich etliche Gruppen mit fantasievollen Tänzen vor.

 

Neben allen Gruppen des Dorfs mitsamt Musikverein konnte Christof Kammerer auch eine große Abordnung der Nußbacher und der Triberger Narren begrüßen. Moderiert durch Otto (Dietmar Wiebel) und musikalisch begleitet durch die weltweit bekannten Amigos (Andreas Hehl und Markus Rütschle) ging es sogleich voll zur Sache – nur wenige Akkorde, dann erbebte der Saal durch die Stimmungsmusik der Amigos.

Die jungen Narren der Zunft hatten sich einen zweigeteilten Tanz zum Thema „Wilder Westen“ einfallen lassen. Die Garde widmete sich einer Legende des Sports – der Formel 1 –, womit sie bewiesen, dass es zumindest die Boxengasse durchaus in den Schwarzwald schaffen kann.

Wieder einmal eine Bank war die Frauen-Fasnet-Gruppe. Sie beschäftigten sich ausgiebig mit Sport – Hula-Hoop soll ja bekanntlich das „Schnitzelgrab“, sprich das Hüftgold, schmelzen lassen. Problem nur, dass der Reifen partout nicht an der Stelle bleiben will, wo er soll. Dass es dafür passenden Ersatz gibt, bewiesen sie zum Vergnügen des Publikums.

„Schwanensee“ und „Cancan“ sorgen für Lacher

Wenn die Wälderhexen ein Männerballett zeigen, endet das immer in einer Pyramide – so auch diesmal. Die Hexe flog natürlich ganz hoch hinaus an deren Spitze. Sehenswert war aber auch der Beginn, bei dem einige eher tollpatschige junge Männer zunächst „Schwanensee“ gaben und einige andere sich mit „Cancan“ versuchen – ein Brüller vom Feinsten.

Einmal mehr bereicherten auch die sportlichen Körper des Männerballetts des FC Schönwald den Narrenabend – und natürlich durfte man sich freuen auf die Narrenzunft mit einer Interpretation des Skisports.

Donald Trump will Dobellift überdachen

Gespannt warteten die Besucher auf den erneuten Auftritt von Otto und Emma (Dietmar und Birgit Wiebel). Sie wurden nicht enttäuscht: Otto musste sich auf Wunsch seiner etwas exzentrischen Gemahlin mit „Intervall-Fasten“ auseinandersetzen, wobei er die „acht Stunden essen“ sehr intensiv auslegte. Mit dem Thema Dorfflohmarkt beschäftigten sich die Weihermänner in einem Sketch – dabei kam der Jubiläumsbecher „mit dem Loch“ gar nicht gut weg.

Martin Moser war diesmal milde gestimmt: Als Donald Trump wollte er etwa den Dobellift überdachen – da könne man dann das ganze Jahr Skifahren. Leider kündigte er in Kaugummideutsch-Englisch an, dass dies sein letzter Auftritt sein sollte. Für den hatte er sich aber Witziges zum Ortsgeschehen einfallen lassen.