So locker-gesellig kommen wir selten zusammen. Umso mehr freuen wir uns über den Besuch aus dem Rathaus – samt Freunden aus Brugg – in der Redaktion. Foto: Patrick Nädele

Sekt trinken, das ist in einer Redaktion im Alltag nicht (mehr) vorgesehen – außer es gibt einen „besonderen Anlass“ – zum Beispiel die Fasnet.

Viele Stunden verbringen wir das ganze Jahr über bei Sprudel und Wurstweckle miteinander. Am Ratstisch, wenn über die nächsten Schritte zum Wohle der Stadt diskutiert und berichtet werden muss. Oder bei Pressekonferenzen, wenn es den ein oder anderen Knaller mitzuteilen gibt. Oder unter freiem Himmel, wenn mit dem Spaten eine ein Hängebrücken-Bau eingeläutet wird.

 

Dass es da zwischen Rathaus und Presse auch mal knarzt, ist keine Frage. Beim närrischen Umtrunk ist das aber natürlich vergessen.

Dennoch geben wir dem OB gerne mit, dass es unsere Narrenblättle-Redaktion doch einiges an Nerven gekostet hat, was da kurz vor der Fasnet noch auf den Weg gebracht wurde. Die ganze Hängebrücken-Hängepartie musste umgeschrieben werden – und auch so mancher Narr hat wohl beim Aufsagen noch ein bisschen improvisiert.

Allerlei geflüstert

Der OB jedenfalls berichtet uns hautnah, was er so alles beim Sprung von den Narren geflüstert bekommen hat. Dazwischen geht es um Archäologie und das, was wohl bald im Bockshof ausgegraben wird – oder auch nicht. Und um Fitnessstudios, Bartwuchs und geheime Weinflaschenübergaben.

Fachbereichsleiter Marco Schaffert (rechts) mit Besuch aus Brugg. Foto: Otto

Beim Sekt hält sich unser Besuch übrigens stets zurück – die Profis wissen, dass man nur so gut durch die Fasnet kommt und außerdem nicht in Gefahr läuft, Geheimnisse auszuplaudern (schade eigentlich).

Bei närrischem Besuch sind Piratinnen ganz friedlich. Foto: Cools

Auch Rottweiler Narren haben uns wieder beehrt – allerdings ist unser Sektbuffett auch für den Fasnetsdienstag noch gut bestückt. Zum Aufsagen oder einfach nur Verschnaufen sind Narren willkommen. Hu hu hu.