In der Rottweiler Innenstadt feiern Narren und Zuschauer am Dienstagmorgen den „kleinen“ historischen Narrensprung.
Zwar sorgte das Wetter am Dienstagmorgen für ein gewisses „Wechselbad der Gefühle“, doch war es nur das Wetter. Und die Stimmungsschwankungen blieben in Rottweil bei Narren und Publikum auf das Wetter beschränkt.
Die allgemeine Gemütslage stand auf „Hu-hu-hu!“. Das bisschen Schnee hält keinen Narren auf. Das bisschen Regen auch nicht. Und das Wolkenfenster, das mindestens auch ein bisschen die Sonne durchließ, erst recht nicht.
Aprilscherz? Von wegen!
Schon war die Rede vom April, der in der Rottweiler Fasnet Einzug gehalten habe. Und bei mancher Entwicklung, die die Narren natürlich sehr aufmerksam verfolgen, kann der Verdacht vom „Aprilscherz“ auch nicht ausbleiben.
Dass Parkgebühren, Garternschau und Co. allerdings bitterernst sind, wissen die Narren natürlich, und am Rand des Umzugs ergibt sich manche Gelegenheit, das auch kurz und knackig mit dem einen oder anderen Bürger zu diskutieren.
Ansonsten freuen sich Biss, Gschell, Fransenkleidle, Federahannes und natürlich auch die Rössle über einen stimmungsvollen Fasnetsdienstagmorgen. Und dann ist auch schon bald Zeit für für den zweiten Narrensprung an diesem Tag in Rottweil.
Der letzte Narrensprung für 2026
Pünktlich zum Beginn des zweiten Narrensprungs legte das aprilähnliche Wetter noch einmal richtig los. Bei Schneetreiben laufen die Narren durch das Schwarze Tor hindurch. Doch auch das kann sie nicht stoppen: Die Musik spielt, den Zuschauern werden große Sprünge geboten und die Rössle sind trotz des kalten und ekelhaften Wetters in Hochform.
Anschließend wird gemeinsam auf dem Friedrichsplatz gefeiert, bevor es nochmals zum Aufsagen geht und dann um 18 Uhr ein letztes Mal der Narrenmarsch erklingt und das Ende der Fasnet 2026 einläutet.