Pünktlich um 15 Uhr setzen sich in der Römerstraße die Narren in Bewegung. Foto:  

In Rottweil-Altstadt, in Göllsdorf und in Zepfenhan sorgen die Umzüge für bunte Farbtupfer bei einem grauen Wetter.

Mancher mag am Montagnachmittag in Rottweil-Altstadt etwas wehmütig an das vergangene Jahr zurück gedacht haben. Lachte da Anfang März herrliches Narrenwetter und lockte das Publikum zahlreich in die Römerstraße, blieben die Reihe dieses Mal deutlich lichter. Just zum Beginn des Umzugs setzte Regen ein, der dann sogar in Schneefall überging.

 

Der Stimmung tat dies indes keinen Abbruch. Und wer am Straßenrand bei unangenehm kaltem Wind die Narren grüßte, musste auf den Dank nicht lange warten. Nicht nur die Bajass, die sich ganz wie zum 111. Geburtstag auch in Blau und Weiß zeigten, waren beim Griff nach den süßen Mitbringseln großzügig.

Hohe Rößle-Dichte

Beim Narrensprung am Montagnachmittag in Zepfenhan setzte Narren und Zuschauern ein eisiger Wind mit gefühlten Minusgraden zu. Die Teilnehmer und Zuschauer ließen sich jedoch die gute Laune nicht verderben und bekämpften das garstige Wetter mit Glühwein und heißen Würsten vom Stand der Narrenzunft. Zur Freude der Zuschauer stritten sich zum Spaß die Einzelfiguren „Bauer“ und „Polizist“ wie die Bürstenbinder um ihr „Blotzfaß“ und den „Dribbel“.

Ein kurzes Zwischenhoch erhellte am Montagnachmittag den Narrensprung in Göllsdorf. Neben annähernd allen Rottweiler Narrentypen war insbesondere die „Benner-Rößle-Dichte“ ungemein hoch. Die Zunft und ihre Teilnehmer hatten nicht nur ein Erwachsenen-Rößle mit dabei, sondern führten zur Freude der Zuschauer zusätzlich nicht weniger als weitere vier Jugendlichen- und Kinder-Rößle im Umzug mit.