Die Altstädter Musikkapelle sorgt im Pflugsaal für die passende Stimmung. Foto: Weisser

Mit dem alten Brauch des Abstaubens hat die Altstädter Kabiszunft die närrische Saison eröffnet.

Rottweil - Vom Pflugsaal aus starteten die Männer in Frack und Zylinder ihre beschwerliche Tour. Nach der zweijährigen Zwangspause war die Freude bei den Abstaubern, den Zunftmitglieder und den Altstädter Musikern deutlich zu spüren. Alle fieberten dem Auftakt der Fasnet entgegen.

Die Abstauber wurden von der Altstädter Musikkapelle unter Leitung von Axel Zimmermann zum Gasthaus Pflug begleitet. Eine größere Schar von Vereinsmitgliedern wartete dort auf die mit kleinen Staubbesen ausgestatteten Männer.

Die Kurzarbeit der Narren hat ein Ende

Erster Narrenmeister Bernd Ganter freute sich, dass die Kurzarbeit nun ein Ende habe. Ziel seiner verbalen Spitzen war neben der hohen Politik der Rottweiler Gemeinderat. Lustig machte er sich über die Sitzgelegenheiten mit "Palettenmöbel und Plastiksitzen" in der Innenstadt. Auch die Beschattung mit Bäumen funktioniere nicht, klagte er. Sein Vorschlag: Statt den Bäumen sollten die Gemeinderäte in die Pflanztöpfe gestellt werden. Diese seien sich zwar nicht grün, hätten jedoch alle einen Schatten.

Mit dem Rottweiler Narrenmarsch und weiteren Fasnetsmärschen sorgten die Altstädter Musiker für närrische Stimmung.