Bunt und vielseitig: der Nachtumzug in Rangendingen. 62 Narren-Gruppen und Fasnetsmusiken waren mit dabei. Foto: Jörg Wahl

33 Jahre alt: Die Rangendinger Narrenzunft Jägi ließ die fünfte Jahreszeit mit einem Heimatabend und einem großen Nachtumzug hochleben.

Für Rangendinger – von Rangendingern“ – unter diesem Motto feierten die Rangendinger Jägi am Wochenende ihr 33-jähriges Jubiläum. Mit diesem Thema überschrieben war allem voran der Heimatabend, der „Fasnet wie früher“ versprach – und dieses Versprechen auch hielt!​

 

Ein tolles Bühnenprogramm zündeten die Rangendinger Vereine, als da zu nennen wären: der Musikverein, der Sängerbund, der Sportverein, die Hauburgband, die Mönchsgrabenhexen und der Obst- und Gartenbauverein. Auch die Gastgeber selbst präsentierten sich von ihrer besten – tänzerischen – Seite. Die Band „Nachtsound“ aus Bittelbronn forderte derweil zum Tanz auf.

Nächtliches Spektakel in der Ortsmitte

Der zweite Jubiläumstag brachte neben einem Zunftmeisterempfang einen prächtigen Nachtumzug. Da wollte halb Rangendingen dabei sein – Tausende Zuschauer trotzten der Kälte und verfolgten das närrische Spektakel am Straßenrand. 62 Zünfte, Fasnetsmusiken und Gruppierungen, an der Zahl rund 2500 Häs- und Maskenträger, formierten sich zum bunten Narrenwurm, der sich durch die Ortsstraßen schlängelte.

Vor allem die Hexenzünfte trieben auf ihrem Weg allerlei Schabernack mit dem Publikum. Dazu hüllten sie die Nacht in bunte Rauchschwaden. Die Lumpenkapellen und Guggenmusiken bliesen den Marsch dazu.

Narrenchef Schilling zieht positives Fazit

Der Jägen-Chef Hansi Schilling führte als Zunftmeister die Rangendinger Tanzgarden an – und freute sich nach dem Spektakel über einen reibungslosen Ablauf des Umzugs. Überhaupt zeigte er sich erfreut über das gut besuchte Narrenspektakel. Einen besonderen Dank zollte er all den Helferinnen und Helfern – und hier an erster Stelle der Rangendinger Vereinswelt, die dem Narrenjubiläum mit ihrem Engagement einen würdigen Rahmen gaben.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten waren mit dem nächtlichen Umzug natürlich nicht beendet – noch Stunden danach wurde in den Straßen und Gassen sowie in der Mehrzweckhalle ausgiebig gefeiert und auf „33 Jahre Jägi“ angestoßen.