Die Pfohrener Burghexen stellten ein weiteres Mal einen Nachtumzug auf die Beine und erreichten damit viele Zuschauer. Und anschließend wurde gefeiert. Foto: Rainer Bombardi

Das Spektakel der Burghexen lockte viele Zuschauer an. Nach dem Umzug ging es zur Party.

In Pfohren gehört es inzwischen zur Tradition, mit dem Nachtumzug der Burghexen in die Fasnetsaison einzusteigen. Um die Umzugsstrecke möglichst komplikationslos zu überstehen, hatten sich die Narren zuvor im Café an der Donau mit Speis und Trank gestärkt.

 

In diesem Jahr nahmen 22 Umzugsgruppen am nächtlichen Dorfspaziergang teil, die um 19.33 Uhr aufbrachen, um zwischen Donaubrücke und Festhalle das Publikum am Wegesrand zu begeistern. Die Zuschauer genossen das mystisch-schaurige Spektakel der Hexen, Teufel und vielen weiteren Gruppen.

Für den stimmungsvollen Auftakt an der Spitze des Umzugs war die Feuerwehr-Zunftkapelle der Schnuferzunft zuständig. Den Umzug moderierten auf dem Treppenpodest des Restaurants „Ochsen“ die Ehrenräte Dietmar Schlenker und Bernhard Eggert. Christoph Hofmaier organisierte die Technik.

Keinerlei Nachwuchssorgen

Die Junghexen im Tross der Gastgeber zeigten auf, dass bei den Burghexen Nachwuchssorgen ein Fremdwort sind. Bestens bewährt haben sich auch das Partyzelt auf dem Platz in der Dorfmitte und die Blaulichtbar im Feuerwehrgerätehauses, deren Blaulicht den gesamten Abend über blinkte.

In beiden Locations prägte zu fortgeschrittener Stunde ein volles Haus das Bild. Auch während der DJ-Party vor und in der Halle ging es hoch her. Hästräger und Publikum zeigten sich in bester Partylaune. Das Publikum, welches nach dem Umzug auf dem Dorfplatz verweilte, bekam zudem noch ein kleines stimmungsvolles Konzert zweier Guggenmusiken geboten.