Außerordentlich gute besucht war die Narrenmesse anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gayser-Gilde Obereschach. Foto: Kurt Weiß

Das Jubiläum der Obereschacher Gayser-Gilde ging am Sonntag mit Narrenmesse und Kinderumzug zu Ende.

Außerordentlich gut besucht war die Narrenmesse anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gayser-Gilde in der St. Ulrich Kirche. Diese wurde von Diakon Christian Müller-Heidt und von Claudia Eisele vorbereitet und zelebriert.

 

Die Gayser-Musikanten unter der Leitung von Thomas Haberer umrahmten den Gottesdienst musikalisch, wobei auch der eine oder andere Narrenmarsch nicht fehlen durfte, während die Gayser-Kinder einen Tanz aufführten und Vertreter des Jubelvereins die Fürbitten vortrugen.

Diakon Müller-Heidt und Claudia Eisele nahmen sich in ihrer gemeinsamen Predigt die Seligpreisungen vor und übertrugen sie humorvoll auf die Fastnachtszeit.

Weiter ging das Programm mit dem Kinderumzug. Und da standen die Zuschauer noch einmal dicht gedrängt wie bereits beim Dämmerungsumzug.

Was einmal ein echter Gayser werden will, muss früh üben, wie die Kinder der Kindertagesstätte Obereschach beim Umzug. Foto: Kurt Weiß

Zum Kinderumzug hatten 18 Zünfte mit rund 500 Teilnehmern ihr Mitwirken zugesagt. Erfreulich dabei auch, dass die Obereschacher Kindertagesstätte und die Grundschule den Umzug bereicherten.

Nicht sonderlich geizig zeigte sich der Narrennachwuchs beim Verteilen der Süßigkeiten entlang der Umzugsstrecke, die sich von der Niedereschacher Straße durch die Ortsmitte, vorbei an der Ehrentribüne, wo bereits wieder Ortsvorsteher Jürgen Goltz und Anne-Rosel Schwarz von der Schwarzwälder Narrenvereinigung Platz genommen hatten, und am Rathaus über die Neuhauser Straße zur Festhalle erstreckte.

In der Halle herrschte bei der Kinderfasnet ebenso Jubel, Trubel, Heiterkeit, wie in den Festzelten, Schirmbars und Besenwirtschaften.

Erfreulicherweise blieb es während der drei Festtage in Obereschach mit dem Ball und den beiden Umzügen relativ ruhig, so dass die Polizei nur wenig Anlass fand, einzugreifen.