Als krönenden Abschluss des Jubiläums zum 50-jährigen Vereinsbestehen servierte die Gayser-Gilde den begeisterten Gästen in der voll besetzten Festhalle ihren beliebten Gayser-Ball.
Vor dem eigentlichen Programm hatte die MAGIC Boygroup aus Villingen ihren großen Auftritt und verstand es, gleich zu Beginn mit einigen Zaubertricks und Kneipenliedern für eine großartige Stimmung zu sorgen.
Dann war es aber soweit: Mit Schottenröcken verkleidet zogen die Gayser-Musikanten unter der Leitung von Thomas Haberer in die Halle, gefolgt von den beiden Gildemeistern Laurin Winterhalder und Patrick Fleig, sowie einigen Gaysern. Diese durften im Laufe des Abends großes Lob für die ausgezeichnete Organisation der Jubiläumsveranstaltungen in Empfang nehmen.
Nun hatten es Patrick Fleig, Sellina Dittmar und Dennis Deiter als Moderatoren in der Hand, durch das dreistündige Programm zu führen. Aber wie man die drei Gayser kennt, schafften diese es mit ihrer langjährigen Erfahrung, mit viel Witz und Humor und unter großem Beifall durchs Programm zu führen.
Der Gildemeister Patrick Fleig selbst trug zu einem lustigen und lehrreichen Programmpunkt bei. Er ließ sich bei der Geburt seiner Tochter das Organ der Gebärmutter von der Hebamme erklären, das er dem Publikum anhand von Utensilien darstellte, sowie, wie eine Samenzelle als erste von 1000 ihr Ziel erreicht.
Viel Beifall für Kinderballett
Im Weiteren musste zuerst das Kinderballett unter der Leitung von Kerstin Ebner und Karolina Burzan mit einem Piratentanz auf die Bühne, was zu mancher Lachsalve und großem Beifall führte. Seit Jahren sind auch Leon Tomse und Lukas Hägele bei den Gayser-Bällen mit von der Partie und demonstrierten einen Lehrersprechtag. Nachdem sich das Kinderballett von seinem ersten Auftritt erholt hatte, bekam es einen zweiten Auftritt unter der Leitung von Frauke Wörner mit einem Hip-Hop-Tanz.
Ulrich Wolbert als Urinata
Eine feste Größe bei den Gayser-Bällen ist Ehrengildemeister Ulrich Wolbert. In diesem Jahr als Urinata. Diesen Namen bekam er von seinem Vater, weil er diesem immer wieder in den Rucksack pieselte. Am Ende seines Auftritts bedankte er sich im Namen aller ehemaligen Gildemeister bei Laurin Winterhalder und Patrick Fleig, aber auch bei allen Gaysern dafür, dass sie in der Lage waren, diese großen Jubiläumsveranstaltungen zu stemmen.
Mit einer Parodie auf die 50 in Anspielung auf das Jubiläum unter dem Titel „sah noch nie so gut aus“ warteten die Gayser-Wieber auf, welche seit vielen Jahren die Bälle mit ihren selbstkomponierten Liedern bereichern und erhielten ebenso viel Beifall wie die Gayser-Rocker. Dieses Familienunternehmen mit Ralf Diettmar an der Gitarre und seinen Kindern Mia als Sängerin und Marie am Keyboard sowie Luca Fleig am Schlagzeug wussten mit ihren aktuellen Hits wie Wackelkontakt oder Bella Napoli zu gefallen und animierten zum Mitsingen.
Mit seiner Bütt auf den edlen Gerstensaft von Fürstenberg, auf deren Fasnetsbierflaschen das Konterfei des Gaysers ziert, kam Julian Wörner gut an. Das Männer-Ballett unter der Leitung von Kirstin Haberer und Belinda Doering versuchte mit seinem Tanz, dem Damen-Ballett die Schau zu stehlen.
Parodie auf Veganer
Riesigen Beifall durfte auch Georg Weiß als Gastarbeiter Antonio als Zimmermann mit seinen „Nägele und Schächtele“ einheimsen. Sellina Dittmar läutete mit ihrer Parodie auf die Veganer mit dem Lied Fleischeslust das Ende des Balles ein, bevor das Damen-Ballett unter der Leitung von Steffanie Laufer mit ihrem Tanz für einen krönenden Abschluss des tollen Programms sorgte.
Zum Ende des Programms konnten die beiden Gildemeister Laurin Winterhalder und Patrick Fleig ihre Mitglieder Melanie King-Schnell für elfjähriges Mitwirken bei den Bällen sowie Oliver Glatz und Sellina Dittmar für jeweils 22 Jahre auszeichnen.
Ein großes Dankeschön und Blumen erhielten Sophia Grimm und Kathrin Fleig für die Unterstützung bei der langen Vorbereitungszeit auf das Jubiläumsjahr.