Die Michelezunft hatte zu ihrem Ortsumzug eingeladen. Foto: Katja Weiger-Schick

Bunt, fröhlich und ausgelassen haben die Michelezunft und ihre vielen Gäste beim Ortsumzug gefeiert.

20 Gruppen zogen fantasievoll kostümiert und dekoriert durch den Flecken – einheimische Fasnetsnarren, auswärtige Zünfte, langjährige Freunde. Ja, es war ein herrliches Spektakel. Überdimensionale Sonnen waren mit von der Partie, genauso Hippies mit Schlaghosen oder weiß-orangene „Tic-Tacs“, die passenderweise Süßigkeiten verteilten. Dazwischen: die Michelezunft selbst, die stolz ihre drei Garden präsentierte, und jede Menge Hästräger. Für den lautstarken Fasnetsspaß sorgten die Nota-Kratzer Hartheim, die ortseigene Guggamusik.

 

Mehrere hundert Gäste vor Ort​

Mehrere hundert Gäste waren bei herrlichem Sonnenschein und fast frühlingshaften Temperaturen in den Meßstetter Stadtteil gekommen: Der Ortsumzug der Michele ist für die Fasnetsfreunde der Region längst fester Bestandteil im närrischen Kalender.

Und die vielen Zaungäste am Straßenrand wurden nicht enttäuscht. Da fuhr eine rasante Achterbahn mitten durch den Umzug. Die Kita-Kinder und ihre vielen erwachsenen Begleiter brachten als Konfetti viel Farbe auf die Straßen. Bunte Löwenzähne alias die Gymnastikfrauen machten Lust auf den nahenden Frühling.

Gar gruselige Vampire, die Schmodo-Damen, verteilten blutrote Flüssigkeit an die Besucher. Dazwischen: befreundete Zünfte wie die Runkelriaba-Weible aus Margrethausen oder die Heinstetter Boscha-Hexa. Nach dem Umzug, den Vorsitzender Heiko Wäschle mit viel Fachwissen moderierte, ging die Party in der Festhalle und in den Besenwirtschaften weiter.