Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte das frohe Alter am Schmotzigen in der Mühlbachhalle ihre Seniorenfasnet. Sie ist ein fester Bestandteil in der Gemeinde.
Irgendwie scheinen die Senioren noch nicht ganz in Fasnetstimmung zu sein. Während im Vorjahr freie Plätze rar waren, blieben diesmal Stühle leer. Dabei hatte sich Bürgermeister und Moderator Franz Moser alle Mühe gegeben, um ein vielseitiges Programm anzubieten.
Dazwischen sorgte eine Abordnung des Musikvereins Mariazell für Stimmung, bei denen zu Schunkelrunden aufgefordert wurde. Den Reigen eröffnete die mittlere Garde der Heuliecherzunft mit dem Gardemarsch. Später zeigten die Mädels beim Showtanz ihr Talent mit akrobatischen Elementen. Ebenso tanzte sich die kleine Garde in die Herzen des Publikums und erntete viel Beifall. Einstudiert wurden die Tänze von Loreen und Alisa Haberstroh, Alina Jauch und Emily Rapp sowie Selina Broghammer und Annalena Bea.
Heuliecher vorgestellt
Fangsicher erwiesen sich die Kinder vom Kindergarten Mariazell bei ihrer Ball-Jonglage. In den Genuss eines Privilegs kamen die Besucher durch Gildemeisterin Isabell Bea, die die Entstehungsgeschichte einen Alt-Heuliechers schilderte und die Figur vorstellte.
Lichtputzscher Peter Rapp brachte wörtlich und in Zeichnungen kunstvoll dargestellt Missgeschicke der Bürger ans Licht und lieferte einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher beim Schnorren der Hecke-Pfiefer erwarten dürfen.
Demjenigen, der rückwärts bei verschlossenem Sektionaltor in die Garage fahren wollte, gab er den Rat, besser vorwärts reinzufahren, wenn es besonders eilt. Der Straßenverkehrsbehörde empfahl er, statt einem Tempo 30-Schild im Tiefen besser ein Schild mit der Warnung vor Schlaglöchern aufzustellen. „Bei so viel Löcher denkst du doch, hält die Achse oder kracht sie noch?“, mutmaßte Rapp. Ein buntes Bild bot der Aufmarsch der Kleidlesträger und der Garden.